Blaulicht | 25.04.2024

Geldautomatensprengungen in Andernach und Montabaur

Polizei schnappt Automatensprenger: 20-Jähriger erbeutete mehrere hunderttausend Euro

Symbolbild  Foto: pixabay.com

Region. Nach einer Serie von Geldautomatensprengungen führten die Staatsanwaltschaft und die Polizei Köln am Morgen des 24. April Durchsuchungen in mehreren Privatwohnungen und Büros in Köln, Rheinbach und Heimerzheim sowie in einer Justizvollzugsanstalt in Nordrhein-Westfalen durch. Die umfangreichen Ermittlungen konzentrierten sich auf einen 20-jährigen Mann, der seit Februar 2024 in Haft ist und eine Strafe für ein Raubdelikt verbüßt. Während der Durchsuchung in der Haftanstalt wurde ihm nun ein weiterer Haftbefehl ausgehändigt.

Es besteht der dringende Verdacht, dass der junge Mann an fünf Geldautomatensprengungen in Nordrhein-Westfalen (zweimal in Köln), in Rheinland-Pfalz (Montabaur, Andernach) sowie in Hessen (Frankfurt am Main) beteiligt war. Dabei soll er mehrere hunderttausend Euro erbeutet haben. Für die Ausführung der Taten soll er sich hochmotorisierte Fahrzeuge von Verleihfirmen, unter anderem in Köln, gemietet haben.

Bei den Durchsuchungen sicherten die Beamten umfangreiches Beweismaterial, darunter mehrere Mobiltelefone und Dokumente. Die Beweismittel werden derzeit von der zuständigen Ermittlungskommission ausgewertet. Die Untersuchungen zu möglichen Mittätern des 20-Jährigen sind noch im Gange. BA

Symbolbild Foto: pixabay.com

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Kommentare
25.04.202411:41 Uhr
Gabriele Friedrich

Prima Erfolg für die Polizei. Wenn der jetzt 20 ist, kann er ja mit 40 eine Ausbildung machen, wenn er wieder raus kommt.
Unbegreiflich ist die Dummheit, das die meinen, sie würden niemals erwischt.

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