Blaulicht | 19.03.2025

Razzien in Rheinland-Pfalz: Kampf gegen Kinderpornografie

Symbolfoto: tookapic/Pixabay

Rheinland-Pfalz. Mit einem landesweiten Durchsuchungstag ist die Polizei in Rheinland-Pfalz am Dienstag, 18. März gegen die Verbreitung, den Erwerb und den Besitz von Kinderpornografie vorgegangen.

Insgesamt wurden in Rheinland-Pfalz 15 Wohnungen durchsucht - vier im Bereich des Polizeipräsidiums Mainz, vier im Bereich des Polizeipräsidiums Westpfalz, drei im Bereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz, drei im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz sowie eine Wohnung im Bereich des Polizeipräsidiums Trier. Den männlichen Tatverdächtigen im Alter zwischen 29 und 64 Jahren wird nach § 184b StGB die Verbreitung, der Erwerb und der Besitz kinderpornografischer Inhalte vorgeworfen. Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler Asservate im dreistelligen Bereich (u.A. Datenträger und Smartphones) sicher, die nun ausgewertet werden. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) koordinierte den landesweiten Durchsuchungstag. Die Verfahren werden durch die mit der Sachleitung von der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz betraute Staatsanwaltschaft Koblenz bearbeitet.

„Man darf nie vergessen, dass all den abscheulichen Bildern und Videos der reale Missbrauch von Kindern zugrunde liegt“, betont LKA-Präsident Mario Germano die Wichtigkeit des Handelns. „Wir werden daher nicht lockerlassen, weitere Täter, die zur Verbreitung von Kinderpornografie beitragen, ausfindig zu machen und strafrechtlich zu verfolgen.“

Die Durchsuchungen fanden in folgenden Landkreisen und kreisfreien Städten statt:

  • Landkreis Bad Dürkheim
  • Landkreis Donnersbergkreis
  • Landkreis Südwestpfalz
  • Landkreis Kusel
  • Landkreis Westerwaldkreis
  • Landkreis Mayen-Koblenz
  • Kaiserslautern
  • Ludwigshafen
  • Mainz
  • Speyer
  • Trier
  • Zweibrücken

Pressemitteilung Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz

Symbolfoto: tookapic/Pixabay

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