Blaulicht | 26.02.2025, 11:50 Uhr

Callcenter-Betrug - Zeugen gesucht!

Rentner übergibt Gold im Wert von mehreren 10-Tausend Euro

Symbolbild Quelle: pixabay.com
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Montabaur. Am vergangenen Donnerstag, den 20. Februar 2025, kam es zu einem vollendeten Callcenter-Betrug in Montabaur-Horressen. Callcenter-Betrüger nahmen am Nachmittag des 20. Februar 2025 Kontakt mit dem 87-jährigen Geschädigten auf. Ein männlicher Betrüger gab sich als ein an der Charité tätiger Professor aus, der eine Angehörige des Geschädigten behandele, die ein teures lebensnotwendiges Medikament benötige. Nur mit diesem Medikament könne der sichere Tod in den nächsten 1-2 Monaten verhindert werden und der Geschädigte hierfür in Vorleistung gehen.

Letztlich übergab der Geschädigte diverse Goldbarren und Schmuck an einen unbekannten Tatverdächtigen, der wie folgt beschrieben werden kann:

- Ca. 20-25 Jahre alt

- Südländischer Typ

- Dunkle Haare

- 3-Tage Bart

- Schmale Statur

- Ca. 170 cm groß

- Bekleidet mit beiger Jacke mit Aufnähern/Emblemen, evtl.

Collegejacke, die Ärmel etwas heller abgesetzt, mit

Druckknöpfen, weiße Sneaker (Turnschuhe, evtl. der Marke Nike),

Mütze oder Kapuze

Wer hat am Donnerstagnachmittag oder in den frühen Abendstunden in dem Wohngebiet in Horressen zwischen der Mainzer Straße und Im Wiesengrund auffällige Beobachtungen gemacht? Wer hat ein wartendes oder parkendes Fahrzeug in diesem Bereich gesehen? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Montabaur unter 0 26 02-92 26-0 entgegen.

Die Polizei warnt vor Schockanrufen! Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen! Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an Unbekannte! Im Zweifel: Auflegen! Und wenden Sie sich an die Polizei unter der Notrufnummer 110. Im besten Fall unbekannte Rufnummern oder ausländische Rufnummern gar nicht entgegennehmen. Bei weiterem Informationsbedarf zur Beratung können Sie sich an das Beratungszentrum der Polizei wenden, die sie unter der Rufnummer 0261-103-51152 oder der E-Mail: beratungszentrum.kolenz@polizei.rlp.de erreichen.

Pressemitteilung Polizeidirektion Montabaur

Symbolbild Quelle: pixabay.com

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