Blaulicht | 23.05.2023, 08:49 Uhr

Nach einem Telefonat mit ihrer angeblichen Tochter fuhr die 62-Jährige zu ihrer Hausbank und ließ sich die Summe in bar auszahlen

Rhein-Sieg-Kreis: Telefonbetrüger erbeuten 60.000 Euro

Symbolbild.  Foto: pixabay.com
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Hennef. Bereits am Mittwoch (17. Mai) wurde eine 62-Jährige aus Hirz-Maulsbach (Rheinland-Pfalz) Opfer von Telefonbetrügern. Die Frau erhielt gegen 15:45 Uhr einen Anruf. Zunächst meldete sich eine weibliche Person und gab sich als Tochter aus. Das Telefonat wurde dann schnell von einem Mann übernommen, der sagte, er sei Polizist und die angebliche Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht.

Sodann wurde das Gespräch von einem zweiten Mann übernommen, der sich wiederum als Staatsanwalt vorstellte und der 62-Jährigen erklärte, dass eine Kaution für die Tochter bezahlt werden müsse. Durch geschickte und manipulative Gesprächsführung gelang es den Tätern, die Rheinland-Pfälzerin dazu zu bringen, zu ihrer Hausbank zu fahren und sich 60.000 Euro in bar auszahlen zu lassen.

Mit dem Geld fuhr die Frau nach Hennef-Uckerath und übergab es dort auf dem Parkplatz eines Discounters einem ihr unbekannten Mann. Die Dame, die während der ganzen Zeit am Mobiltelefon gehalten wurde, bemerkte erst nach Beendigung des Telefonates den Betrug.

In den letzten drei Tagen wurden der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis sechs weitere Betrugsversuche ähnlicher Begehungsweise gemeldet. Hier erkannten die Angerufenen aus Hennef, Niederkassel, Sankt Augustin und Siegburg jeweils den Betrug und beendeten die Telefonate.

Die Polizei weist nochmals darauf hin, dass es diese Betrugsmasche gibt. Weder Banken noch Polizei erfragen telefonisch Vermögensverhältnisse, persönliche Daten oder PIN. Im Zweifel wenden Sie sich an die Polizei, Ihre Bank oder eine Ihnen vertraute Person.

Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis

Symbolbild. Foto: pixabay.com

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