Gelungener Rosenmontag in der Schängelstadt: Tausende feiern friedlich
Rosenmontag: 100.000 beim Koblenzer Umzug
Koblenz. Rund 100.000 Menschen feierten in Koblenz ausgelassen den Rosenmontag, unbeeindruckt von dem durchwachsenen Wetter.
Der Umzug, der zwischen 12.11 Uhr und 16.30 Uhr stattfand, zog sich über eine Strecke von 5 Kilometern durch die Alt-, Innen- und Vorstadt von Koblenz.
An dem Spektakel beteiligten sich etwa 4.500 Teilnehmer und 43 Motivwagen.
Die Polizei und die Stadt Koblenz hatten basierend auf der aktuellen Sicherheitslage, den örtlichen Gegebenheiten und den Erfahrungen der letzten Jahre ein umfassendes Einsatzkonzept entwickelt. Diese Maßnahmen haben sich als effektiv erwiesen, sodass sowohl die Stadt als auch die Polizei ein positives Zwischenfazit ziehen können.
Bis 19 Uhr wurden nur wenige Vorfälle gemeldet. Zehn Personen mussten vorübergehend in Gewahrsam genommen werden, meist wegen alkoholbedingter Missachtung der Anweisungen der Ordnungskräfte. Dank der starken Präsenz der Einsatzkräfte konnten körperliche Auseinandersetzungen weitgehend vermieden werden. Der einzige schwerwiegendere Vorfall betraf eine mutmaßliche Körperverletzung mit einer Softairwaffe nach dem Umzug in der Viktoriastraße, bei der eine männliche Person leicht verletzt wurde. Eine Täterbeschreibung liegt bisher nicht vor.
Die scheidende Bürgermeisterin Ulrike Mohrs zeigte sich zufrieden mit dem Zusammenwirken aller Einsatzkräfte. Sie betonte, dass seit Jahren ein reibungsloses Zusammenspiel bestehe und bei einem friedlichen Verlauf auch die Einsatzkräfte zufrieden seien.
Polizeioberrat Steffen Göbel, Leiter der Polizeiinspektion Koblenz 1, zeigte sich ebenfalls zufrieden mit seinem ersten Einsatz als Polizeiführer am Rosenmontag in Koblenz. Er hob hervor, wie wichtig es sei, für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar zu sein und ihnen ein sicheres Gefühl zu vermitteln. Gleichzeitig betonte er die Notwendigkeit, auch in brenzligen Situationen präsent zu sein. BA
