Betäubungsmittel beeinflusster Radfahrer sorgt für Aufsehen in Montabaur: wiederholt die Beifahrerseite des Streifenwagens touchiert
Schlangenlinien, Kollision und rechtliche Konsequenzen
Dernbach. In der späten Abendstunde des 3. Juli 2023 lenkten ungewöhnliche Bewegungen auf der Straße die Aufmerksamkeit der Polizei von Montabaur auf sich. Ein Radfahrer, der stark ausgeprägte Schlangenlinien fuhr, erregte gegen 22:30 Uhr das Interesse der Beamten.
Trotz mehrmaliger Versuche seitens der Polizei, den Radfahrer anzuhalten, missachtete dieser die Aufforderungen und blieb weiterhin auf seiner unkoordinierten Bahn, wie die Polizeiinspektion Montabaur mitteilte. Während dieses Manövers kam es mehrfach zu Kontakt zwischen dem Fahrrad und der Beifahrerseite des Streifenwagens. Schließlich endete die halsbrecherische Fahrt des Radfahrers in einer Kollision mit dem Polizeifahrzeug.
Zum Glück erlitt der Radfahrer nur leichte Verletzungen bei dem Zusammenstoß. Allerdings stellte sich bald heraus, dass sein abenteuerlicher Fahrstil nicht einfach auf Unachtsamkeit zurückzuführen war. Der Mann stand unter dem doppelten Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol. Zudem führte er zusätzliche Betäubungsmittel bei sich, was den Fall weiter komplizierte.
Das Polizeifahrzeug, das in den Vorfall verwickelt war, erlitt nur geringfügigen Sachschaden. Aufgrund der Vorfälle wird nun gegen den Radfahrer ermittelt. Er muss sich sowohl wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung als auch wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. BA
