Blaulicht | 11.02.2022

Mit schweren Verletzungen wurde die Frau in ein Krankenhaus eingeliefert

Schwerer Unfall an Zebrastreifen: 88-Jährige angefahren

Symbolbild. Foto: Pixabay.com

Euskirchen/Zülpich. Am Donnerstagabend (18.05 Uhr) befuhr ein 78-jähriger Zülpicher mit seinem Pkw die Kommerner Straße in Richtung Linzenich. Auf einem vor ihm liegenden Fußgängerüberweg erkannte er eine Frau, die die Straße querte. Da sie nach Angaben des Zülpichers plötzlich auf dem Zebrastreifen stehen blieb, erfasste er sie mit seinem Fahrzeug. Durch den Zusammenstoß wurde die 88-Jährige schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus.

Pressemitteilung der Polizei Euskirchen

Symbolbild. Foto: Pixabay.com

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Kommentare
12.02.202215:00 Uhr
Gabriele Friedrich

Was denn die Autofahrer angeht, die so ungeduldig sind: Ihr habt euren Tacho, Gas und Bremse. Das hat ein alter Mensch wie hier nicht. Nervenleitgeschwindigkeit = fast NULL. Neurologisch gesehen Motorschaden, respektive Totalschaden. Durch Polyneuropathien des Alters können die Alten nicht während des "gehens" noch immer links und rechts schauen und müssen sehen, das sie die Füße hoch kriegen. Die können nur sehen- das keiner kommt- wenn sie los gehen ! Da ist dann eine Zeitspanne- **von- bis** zu überbrücken. Daher nehmt bitteschön Rücksicht und wartet, bis ein alter Mensch sicher auf der andern Seite ist und nicht wie hier der ungeduldige 78 jährige, der das (falsch) abgeschätzt hat um noch schnell dann hinter der Frau weiter zu fahren. Wäre sie gefallen- wäre sie auch überfahren worden. Diese paar Sekunden oder Minuten- die ihr warten müsst, die müssen drin sein. Und die Kinder müssen das auch früh lernen, wenn sie mit ihren Rädern hinter den Alten hervorgeschossen kommen, egal wo.

12.02.202212:06 Uhr
Gabriele Friedrich

Dann hätte der 78 !! jährige wissen müssen, das alte Menschen IMMER plötzlich mal stehen bleiben- egal wo, auch im Supermarkt. Das liegt daran, das man einfach nicht mehr schnell ist und einen Moment nach Totalanstrengung stehen bleiben muss. Ich muss das auch, aber ich achte drauf- wo ich stehen bleibe. Aber weiterfahren konnte der 78 !! Jährige- und nicht warten, bis die Dame sicher auf der andern Seite war.
Eine 88 jährige alleine gehen zu lassen ist auch wieder der Spiegel dieser lieblosen und gleichgültigen Bevölkerung. Mein Sohn würde das niemals erlauben und zulassen. Mit 68 ( da gehbehindert ) habe ich meinem Sohn auch versprochen, das ich nur das mache, was machbar ist, steige auch nicht auf eine Leiter oder sonstigen Quatsch. Wenn ich unsicher bin, warte ich und bitte um Begleitung- an einem Übergang. Früher halfen die Leute von alleine- heute sind die zu doof dazu. Den beiden "Alten" wünsche ich, das Sie noch mal Glück hatten, gute Genesung.

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