Blaulicht | 17.01.2025

Rätselhafte Hilferufe im Wald zwischen Weiselstein und Gebhardshain: Die Aufklärung eines nächtlichen Dramas

Sturz im Dunkeln: Wie ein Streit zu einem nächtlichen Rettungseinsatz führte

Symbolbild. Foto: ROB

Weiselstein. Am Mittwoch, 8. Januar 2025 wurden gegen 18 Uhr die Polizei Betzdorf und die Feuerwehren der VG Betzdorf-Gebhardshain zur Vermisstensuche alarmiert. Im Wald zwischen Weiselstein und Gebhardshain hatten Anwohner mehrfache Hilferufe einer männlichen Person gehört. Es kam folglich zu einer über Stunden andauernden Flächensuche in dem Waldstück. Rettungshunde von Feuerwehr, DRK und THW wurden ebenso wie die Drohneneinheit der Feuerwehr mit Wärmebildtechnik eingesetzt. Es waren an dem Tag rund 100 Einsatzkräfte beteiligt. Nachts um 2 Uhr wurde die Suche schließlich ergebnislos abgebrochen. Es gab bereits einen vagen Verdacht, dass ein alkoholisierter junger Mann dort im Wald unterwegs war und möglicherweise um Hilfe gerufen hatte. Am Donnerstag, 9. Januar 2025 wurde der Polizei Betzdorf zwar per Email aber ohne Kontaktdaten mitgeteilt, dass die gesuchte Person wieder wohlbehalten zu Hause sei. Am 14. Januar 2025 erschien ein 28-jähriger Mann aus Gebhardshain bei der Polizei und gab sich als Verursacher zu erkennen. Er sei an dem Abend nach einem Streit von Dauersberg aus zu Fuß und betrunken auf dem Weg nach Hause gewesen. Hierbei stürzte er, rutschte einen Hang hinab und verlor sein Smartphone im Schnee. Nach einer kurzen Zeit der Besinnungslosigkeit habe er sich im Schnee liegend wiedergefunden und dann in seiner Angst um Hilfe gerufen.

Er befreite sich jedoch selbst aus seiner Lage und sei nach Hause gelaufen. Von der Suchaktion habe er erst am nächsten Tag erfahren.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Betzdorf

Symbolbild. Foto: ROB

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