Blaulicht | 28.11.2024

Warnung vor Fake-Shops

Tipps der Polizei: So wird der Black Friday zum schwarzen Freitag für Betrüger

 Quelle: LKA

Überregional. Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen warnt Schnäppchenjäger und -jägerinnen vor Fake-Shops, die gerade in der Vorweihnachtszeit und zu Black Friday vermehrt im Netz ihre Opfer ködern. Die kriminellen Betreiber setzen auf täuschend echt aussehende Online-Auftritte, um ahnungslose Konsumenten mit vermeintlich guten Deals in die Verkaufsfalle zu locken.

Was sind Fake-Shops?

Fake-Shops sehen auf den ersten Blick oft genauso aus wie die echten Online-Shops beliebter Marken oder Reiseanbieter. Sie bieten coole Gadgets, Designer-Label oder allgemein Top-Deals zu unschlagbar günstigen Preisen. Doch hinter der vielversprechenden virtuellen Fassade steckt meist nichts als eine dreiste Betrugsmasche. Wer dort bestellt, erhält entweder minderwertige Produkte oder im schlimmsten Fall gar nichts für sein Geld.

Fake-Shops erkennen

Bei folgenden Merkmalen sollten die Alarmglocken schrillen, damit der Kaufrausch nicht mit einem bösen Kater endet:

  • Merkwürdige Web-Adressen: Hier ein Auge auf die Details legen. Fake-Shops nutzen oft nur minimale Abweichungen von echten Shop-Adressen.
  • Unübliche Zahlungsmethoden: Vorsicht bei Vorkasse! Seriöse Shops bieten sichere Zahlungsarten z.B. über Rechnung oder bekannte Bezahlservices an.
  • Preise, die zu gut sind, um wahr zu sein: Ein Schnäppchen? Vielleicht, aber Fake-Shops setzen oft unrealistisch niedrige Preise an, um Kunden zu locken. Hier darf Gier nicht blind machen. Der Vergleich mit anderen Anbietern lohnt im Zweifel
  • Gefälschte Gütesiegel: Achten Sie darauf, dass Gütesiegel wie zum Beispiel „Trusted Shops“ wirklich klickbar und überprüfbar sind. Wenn nicht, ist Vorsicht geboten.
  • Fake-Kundenbewertungen: Echtes Feedback ist meistens detailliert und spezifisch.
  • Fehlende AGB oder Impressum: Fehlt das Impressum oder sind die AGB nicht korrekt? Hier ist größte Skepsis angesagt.

Die Warnung kommt zu spät?

Im Fall eines (Rein-)Falls sollten Opfer von Fake-Shops schnell reagieren und Kontakt mit der Bank aufnehmen, um gegebenenfalls eine Rückbuchung zu beantragen - meist klappt das noch innerhalb weniger Stunden, wenn mit einer gängigen Zahlungsmethode gezahlt wurde. Bei Lastschriftverfahren ist dieser Zeitraum sogar noch größer. Nächster Schritt - Beweissicherung: Kaufbestätigung, E-Mails, Screenshots von der Website, all das kann bei den Ermittlungen helfen. Denn natürlich sollte der Betrug bei der Polizei angezeigt werden. Und da auch Polizei „online kann“, ist das auch ganz unkompliziert über die Internetwache https://internetwache.polizei.nrw/ möglich.

Mehr Infos gibt es online hier: https://lka.polizei.nrw/artikel/vorsicht-fake-shops

Pressemitteilung Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen

Quelle: LKA

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Familien Sommerfest KG Rot Gold Niederbachem
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0366#
Image
Innovatives rund um Andernach
Anzeige Number One Sports
Lampionfest Weißenthurm
Peter und Paul Kirmes
Empfohlene Artikel
Symbolbild.  Foto: ROB
56

Pommern. In der Nacht vom Sonntag 14.06.2026 auf Montag, den 15.06.2026 kam es auf dem Campingplatz in Pommern/Mosel zum Diebstahl von mehreren E-Bikes. Bislang unbekannte Täter entwendeten nach bisherigem Stand 4 E-Bikes. Bei einem weiteren E-Bike bauten die Täter das Vorderrad aus und nahmen dieses ebenfalls mit. Bei den Fahrrädern handelt es sich um drei Mountainbikes und ein Trekkingrad. Die Fahrräder waren zum Zeitpunkt der Tat mit Schlössern gesichert.

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: ROB
127

Polch. Am heutigen Tag, Mittwoch, den 17.06.2026, gegen 12:20 Uhr, wurde hiesige Dienststelle über ein aktueller Tageswohnungseinbruchdiebstahl (Einfamilienhaus) im Stadtgebiet Polch in Kenntnis gesetzt.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: ROB
54

Mendig/Mayen. Am Mittwoch, 17.06.2026 wurde in der Zeit zwischen 09:00 Uhr und 14:00 Uhr auf der Bundesstraße 262 zwischen Mendig und Mayen die Geschwindigkeit mittels Radaranlage gemessen. Auf dem betroffenen Streckenabschnitt beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 80 km/h. Insgesamt wurden dabei über 400 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Tagesschnellster war ein PKW mit gemessenen 137 km/h.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Trotz der Hitze: gute Stimmung und Gespräche beim fairen Frühstück vor dem Andernacher Rathaus
1018

Fairtrade Frühstück Andernach

Fairtrade Frühstück in Andernach

Andernach. Mit einem fairen Frühstück vor dem Historischen Rathaus hat die Stadt Andernach erneut ein sichtbares Zeichen für mehr globale Gerechtigkeit und nachhaltigen Konsum gesetzt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, gemeinsam zu frühstücken und dabei mehr über die Bedeutung fair gehandelter Produkte zu erfahren.

Von Hans-Georg Hansen aus Andernach

Weiterlesen