Blaulicht | 22.07.2025

Tragisches Ende einer Vermisstensuche

22.07.: Tötungsdelikt in Gimmigen

Symbolbild.  Foto: ROB

Bad Neuenahr. Am 17. Juli 2025 wurde in Gimmigen, einem Stadtteil von Bad Neuenahr-Ahrweiler, eine 31-jährige Frau als vermisst gemeldet. Daraufhin leitete die Polizei umfangreiche Such- und Ermittlungsmaßnahmen ein. Am Samstag, dem 19. Juli, führte ein Hinweis die Ermittler zu einer Durchsuchung eines Wohnhauses im Ortsteil Gimmigen, wo die sterblichen Überreste der vermissten Frau aufgefunden wurden.

Ein 31-jähriger Mann, der dem persönlichen Umfeld der Frau zuzurechnen ist und als ihr getrennt lebender Ehemann bekannt ist, geriet schnell in den Fokus der Ermittlungen. Im Zuge einer polizeilichen Befragung gestand der Beschuldigte, seine Frau getötet zu haben. Nach den bisherigen Erkenntnissen lockte er die 31-Jährige unter einem Vorwand in sein Haus und verletzte sie dort mit einem Messer so schwer, dass sie an den Folgen der Verletzungen verstarb.

Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen ein

Die Staatsanwaltschaft Koblenz leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes gegen den Beschuldigten ein. Am 20. Juli wurde der 31-Jährige dem zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Koblenz vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Gericht wegen dringenden Tatverdachts sowie der Haftgründe der Fluchtgefahr und Schwerkriminalität. Der Beschuldigte befindet sich seitdem in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt in Rheinland-Pfalz.

Zur endgültigen Klärung der genauen Todesursache wurde eine Obduktion der Verstorbenen angeordnet. Der genaue Ablauf und das Motiv der Tat sind Gegenstand der veranlassten weiteren Ermittlungen. Wegen Mordes macht sich u.a. strafbar, wer einen Menschen heimtückisch oder aus sonst niedrigen Beweggründen tötet. Das Gesetz sieht hierfür eine lebenslange Freiheitsstrafe vor. Allerdings gilt für den Beschuldigten weiterhin die Unschuldsvermutung, bis ein Gericht ein abschließendes Urteil gefällt hat. ROB

Symbolbild. Foto: ROB

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Koblenzer Bürger: Die Forderung der FDP, die Baumschutzsatzung abzuschaffen, ist ein längst überfälliger Schritt gegen staatliche Überregulierung. Es ist widersprüchlich, Hauseigentümer auf dem eigenen Grund und Boden...
  • Oliver Spielmann: Was passiert, wenn es keine Baumschutzsatzung gibt, haben wir in aktueller Sache in Neuwied gesehen. Hier wurden an einer Schule im Rahmen einer Umgestaltung 3 einhundert Jahre alte nachweislich gesunde...
  • Boomerang : Seit 2011 eine Frau durch einen herabstürzenden Ast in d Rheinanlagen ums Leben kam will keiner mehr für die Sicherheit verantwortlich sein. Mit alten Bäumen ist es wie mit alten Menschen, die können weg und machen nur Arbeit.
  • Bernd Hilger: Und wann wird sie für den Verkehr freigegeben ?
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Bad
Unterstützeranzeige -Theisen-
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, März 2026
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0149#
Imageanzeige Dauerauftrag 03/2026
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0149#
First Friday Anzeige Februar
Innovatives rund um Andernach
Empfohlene Artikel

Köln. Nach einem mutmaßlich verbotenen Kraftfahrzeugrennen auf der A 1 in Fahrtrichtung Saarbrücken hat die Polizei Köln am Donnerstagvormittag (5. März) zwei hochmotorisierte Sportwagen sichergestellt. Die Beamten beschlagnahmten zudem die internationalen Führerscheine der beiden Fahrer (37, 38) sowie deren Mobiltelefone und eine Kamera.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Täter hatte Seniorin vor ihrer Wohnung abgepasst

05.03.: Raubversuch in Köln: Unbekannter Mann verletzt 89-Jährige

Köln. Nach einem Raubversuch auf eine 89 Jahre alte Kölnerin sucht die Polizei Köln nach einem etwa 1,75 Meter großen und etwa 25 Jahre alten Mann mit kräftiger Statur und blonden kurzen Haaren. Der Tatverdächtige hatte zum Tatzeitpunkt graue Oberbekleidung sowie ein Tuch vor Mund und Nase getragen.

Weiterlesen

Meckenheim. Eine Ermittlungsgruppe der Kripo Köln hat am Mittwochmorgen (4. März) Haftbefehle gegen zwei 36- und 27-jährige mutmaßliche Räuber in deren Wohnungen in Meckenheim (Rhein-Sieg-Kreis) vollstreckt. Gleichzeitig durchsuchten die von Bereitschaftspolizisten und Finanzermittlern unterstützten Fahnder auf richterliche Anordnung die Wohnräume und stellten Beweismittel sicher. Bei dem Jüngeren beschlagnahmten sie einen sechsstelligen Bargeldbetrag.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Daueranzeige
Essen auf Rädern
Imageanzeige
Mayener Ausbildungsmesse
MAYA 2026
Zukunft trifft Tradition KW 10
Titel
Wahlanzeige 4 von 6
Rund ums Haus
Kreishandwerkerschaft
Angebotsanzeige (März)
Zukunft trifft Tradition KW 10
MAYA 2026
Start in den Frühling Mayen
Unterstützeranzeige -Nink-
Anzeige zu Video „Dein Geld, Deine Regeln – so planst du smart für die Zukunft!“