Unwetter löst Vollalarm in der Verbandsgemeinde Adenau aus
Umgestürzte Bäume, herabfallende Dachziegel und Stromausfälle
Adenau. Bis zum Sonntagabend, 10. März, waren etwa 40 Einsatzstellen abzuarbeiten. Hierbei handelte es sich meistens um umgestürzte Bäume, die Straßen blockierten. Außerdem waren herabfallende Dachziegel und ein teilweise abgedecktes Dach Grund für das Eingreifen der Feuerwehr, um zumindest eine Sicherung vorzunehmen. Die längste Zeit beschäftigten die mehr als 100 Einsatzkräfte aber mehrere Stromausfälle. Hierbei wird die Feuerwehr aktiv, um die Möglichkeit, einen Notruf absetzen zu können, sicher zu stellen. Die Feuerwehren besetzen die Gerätehäuser und sind dort erreichbar für die Bürgerinnen und Bürger. Auch medizinische oder polizeiliche Notrufe können über Funk weitergeleitet werden und erste Hilfemaßnahmen eingeleitet werden. Nach Schätzungen waren etwa 5.000 Personen betroffen.
Der letzte Stromausfall konnte erst gegen 20 Uhr am Abend gelöst werden. Mehrere umgestürzte Bäume hatten an kritischen Stellen Stromleitungen beschädigt. Die Bäume wurden durch die Feuerwehr in enger Kooperation mit der Westnetz beseitigt. Dadurch konnte die Stromversorgung wieder hergestellt werden. Der Unwettereinsatz zog sich über sieben Stunden von 13.15 bis 20.30 Uhr. Im Einsatz waren die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau. In folgenden Ortschaften wurde die Feuerwehr aktiv, da dort der Strom ausgefallen war: Antweiler, Aremberg, Barweiler, Dankerath, Dorsel, Eichenbach, Fuchshofen, Hoffeld, Hümmel, Kottenborn, Müsch, Ohlenhardt, Reifferscheid, Rodder, Schuld, Senscheid, Trierscheid, Wershofen, Wimbach, Winnerath, Wirft.
Pressemitteilung
Feuerwehren der VG Adenau
Zahlreiche Bäume konnten den Orkanböen nicht standhalten.
Sieben Stunden waren die Feuerwehrkräfte am Sonntag im Einsatz.
Hier kehrte am Wochenende keine Ruhe ein: Zahlreiche Gefahrensituationen forderten den Einsatz der Freiwilligen.
Foto: Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau
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