Blaulicht | 08.12.2019, 11:10 Uhr

26-Jähriger bei Polizeieinsatz in Diskothek selbst entlarvt

Völlig bekifft: Im Beisein von Polizei mit Falschgeld bezahlt

Völlig bekifft: Im Beisein von Polizei mit Falschgeld bezahlt

Koblenz. „Kiffen macht dumm und gleichgültig. - Ich weiß zwar nicht warum, aber es ist mir auch egal!“ Was unter Kiffern als Witz die Runde macht, dürfte in mehreren wissenschaftlichen Studien hinreichend belegt worden sein. Die Studienergebnisse wurden nun (wieder einmal) eindrucksvoll bestätigt: Zu (eher harmlosen) Streitigkeiten wurden Beamte der Polizeiinspektion Koblenz 1 in der Nacht zum Sonntag, gegen 3 Uhr, in eine Großraumdiskothek gerufen. Die Streitigkeiten wurden schnell beigelegt, einer der Beteiligten, ein 26-jähriger Erwachsener aus dem Koblenzer Umland, noch schnell der Diskothek verwiesen, der Einsatz damit eigentlich beendet. Dann: Im Beisein der Beamten bezahlte der Mann seine Zeche - mit Falschgeld! Bei der anschließenden Personendurchsuchung fanden die Beamten weiteres Falschgeld in einem mittleren dreistelligen Betrag und zwei Joints. Aber auch: Ausreichend Barmittel, sprich: „Echtgeld“! Die polizeilichen Feststellungen insgesamt sprechen dafür, dass der Mann um das Falschgeld wusste. Insofern wurde gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Geldfälschung, bzw. Inverkehrbringens von Falschgeld sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Bislang noch nicht geklärt werden konnte ist die Frage, warum der Mann im Beisein der Beamten mit dem Falschgeld zahlte. Wobei die Wissenschaft hier ja durchaus einen Erklärungsansatz liefert.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Koblenz

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