Blaulicht | 26.10.2026, 08:30 Uhr

Von Frankfurt nach Montabaur: 16-Jähriger liefert sich waghalsige Verfolgungsjagd mit der Polizei

Symbolbild. Foto: Jochen Tack / Polizei NRW
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Montabaur/Frankfurt. Am Sonntag, den 25. Oktober 2026, kam es ab etwa 20:30 Uhr zu einer Verfolgungsfahrt von Frankfurt am Main über die A3 in Richtung Köln. Ein mit zwei Personen besetzter VW Polo mit Wiesbadener Kennzeichen sollte nach einem Verkehrsverstoß in Frankfurt einer Kontrolle unterzogen werden. Der Fahrer entzog sich der Kontrolle und flüchtete über die A 3 in Richtung Köln.

Während der Flucht kam es zu mehreren riskanten Fahrmanövern, durch die Einsatzkräfte und andere Verkehrsteilnehmer potenziell gefährdet wurden. Nach Überschreiten der hessisch-rheinland-pfälzischen Landesgrenze wurden weitere Polizeikräfte hinzugezogen. Zudem unterstützte ein Polizeihubschrauber aus Rheinland-Pfalz den Einsatz.

Gegen 21:10 Uhr konnte das flüchtende Fahrzeug im Bereich Montabaur vor einer Baustelle durch eine Verlangsamung des Verkehrs zum Anhalten gebracht werden. Der Fahrer versuchte anschließend erneut, sich der Kontrolle zu entziehen, und touchierte dabei zwei unbeteiligte Fahrzeuge. Den eingesetzten Polizeikräften gelang es schließlich, den Fahrer und den Beifahrer aus dem Pkw zu holen und festzunehmen. Bei der Festnahme wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden.

Kurz vor dem Anhalten war zudem ein bislang unbekannter Gegenstand aus dem Fluchtfahrzeug geworfen worden, der einen verfolgenden Streifenwagen der hessischen Polizei beschädigte.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren aus Nordrhein-Westfalen. Der 16-jährige Fahrer besitzt keine Fahrerlaubnis. Wie die beiden Jugendlichen in den Besitz des Fahrzeugs gelangten, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der Fahrer muss sich darüber hinaus wegen mehrerer Verkehrsdelikte verantworten.

Beide Jugendlichen wurden noch in der Nacht ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Insgesamt waren rund 50 Polizeibeamte aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Einsatz.

Zeugen sowie mögliche Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Montabaur unter der Telefonnummer 02602 9327-0 zu melden.

Symbolbild. Foto: Jochen Tack / Polizei NRW

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