Infostand Amnesty Int. Neuwied
Amnesty informiert zum Frauentag über Frauenrechte und Arbeitsbedingungen
aus Rengsdorf
Amnesty International in Neuwied machte am Internationalen Frauentag auf die Zwangsheirat und Todesstrafen für Frauen im Iran sowie auf prekäre Arbeitsbedingungen von Näherinnen in Pakistan und Bangladesch aufmerksam. Passanten unterstützten die Petition für Menschenrechte und faire Arbeit.
Neuwied. Die Neuwieder Gruppe von Amnesty International informierte an ihrem Infostand in der Neuwieder City zum Internationalen Frauentag interessierte Passanten über das Schicksal von Frauen und Mädchen im Iran. Noch immer droht minderjährigen Mädchen und Frauen im Iran die Zwangsheirat mit teilweise viel älteren Männern. Mehreren dieser jungen Frauen droht nun wegen Ehebruchs die Todesstrafe. Viele Passanten unterschrieben eine Petition dagegen. Ein weiteres Thema war das Schicksal der Näherinnen in den Textilfabriken von Pakistan und Bangladesch, Die fehlenden Mindeststandards bei Arbeitssicherheit und Hungerlöhne in der Fast-Fashion-Industrie verletzen die Menschenrechte dieser Frauen. Auch hierzu konnte eine Petition von Amnesty unterschrieben werden, die faire Löhne und höhere Sicherheitsstandards fordert. Inge Rockenfeller und Manfred Kirsch zeigten sich zufrieden über die Resonanz am Infostand zum diesjährigen Weltfrauentag.
