Politik | 09.03.2026, 16:24 Uhr

CDU-Landtagsabgeordnete Petra Schneider und CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder waren zu Gast bei Rhodius in Burgbrohl

Mittelstand stärken, Bürokratie abbauen

(v.l.n.r.) Eugen Schmitt, Petra Schneider, Gordon Schnieder, Horst Gies, Hannes Tack, Peter Rübenach, Guido Orthen, Sebastian
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Burgbrohl. Im Rahmen ihrer Unternehmensbesuche war Petra Schneider gemeinsam mit dem CDU-Spitzenkandidaten Gordon Schnieder, der Bundestagsabgeordneten Mechthild Heil, dem Landtagskandidaten im Wahlkreis 14 Guido Orthen sowie dem Landtagsabgeordneten Horst Gies zu Gast beim traditionsreichen Familienunternehmen Rhodius in Burgbrohl.

Im Gespräch mit den geschäftsführenden Gesellschaftern Frauke Helf und Hannes Tack wurde deutlich, vor welchen Herausforderungen viele mittelständische Unternehmen in der Region derzeit stehen und an welchen Stellen politische Rahmenbedingungen verbessert werden müssen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen insbesondere wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Sicherung von Fachkräften sowie politische Entscheidungen, die sich unmittelbar auf die Arbeit der Unternehmen vor Ort auswirken.

Ein zentrales Anliegen der Unternehmensführung ist die dauerhafte Senkung der Strom- und Energiekosten. Dabei müsse sichergestellt werden, dass der Mittelstand fair behandelt wird und nicht ausschließlich große Industriebetriebe von Entlastungen profitieren. Ebenso wichtig sei ein konsequenter Bürokratieabbau sowie eine spürbare Beschleunigung von Genehmigungsverfahren. „Unsere Unternehmen brauchen echte Entlastung und keine bloßen Ankündigungen. Verfahren müssen schneller, transparenter und digitaler werden“, betonte Gordon Schnieder.

Auch der zunehmende Fachkräftemangel war ein zentrales Thema des Gesprächs. Die CDU setzt sich dafür ein, die duale Ausbildung weiter zu stärken und gleichzeitig die internationale Rekrutierung qualifizierter Fachkräfte zu erleichtern. Zudem wurde die Senkung der Lohnnebenkosten angesprochen. „Arbeiten muss sich wieder mehr lohnen“, unterstrich Petra Schneider.

Darüber hinaus wünschen sich viele Familienunternehmen mehr Planungssicherheit in der Wasser- und Umweltpolitik. Gerade für Unternehmen der Mineralwasserbranche sei der Schutz der Ressourcen ebenso wichtig wie verlässliche Rahmenbedingungen für die Produktion. Auch die Erbschaftsteuer bleibe ein bedeutendes Thema für familiengeführte Betriebe. „Für viele Familienunternehmen hängt davon ab, ob der Generationenwechsel gelingen kann“, so Schneider.

Ein weiterer Schwerpunkt des Austauschs war die Verkehrsinfrastruktur in Rheinland-Pfalz. Marode Straßen und sanierungsbedürftige Verkehrswege stellen für zahlreiche Unternehmen eine erhebliche Belastung dar. Verzögerte Lieferketten, längere Transportzeiten und steigende Kosten schwächen die Wettbewerbsfähigkeit des regionalen Mittelstands. „Wir brauchen eine klare Prioritätensetzung für die Sanierung und den Ausbau unserer Straßen. Eine leistungsfähige Infrastruktur ist die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg“, erklärte Schneider.

Besonders hervorgehoben wurde zudem die Bedeutung des Handwerks für die Region. Petra Schneider sprach sich erneut für die Einführung einer kostenfreien Meisterschule aus: „Das Handwerk ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Wer Verantwortung übernimmt und den Meister macht, darf nicht durch hohe Gebühren zusätzlich belastet werden.“

Zum Abschluss dankte Schneider den Gastgebern für den offenen und konstruktiven Austausch: „Der direkte Dialog mit unseren Unternehmen ist für uns unverzichtbar. Nur so erfahren wir aus erster Hand, wo der Schuh drückt und welche politischen Entscheidungen wirklich helfen.“

Pressemitteilung von Petra Schneider MdL

(v.l.n.r.) Eugen Schmitt, Petra Schneider, Gordon Schnieder, Horst Gies, Hannes Tack, Peter Rübenach, Guido Orthen, Sebastian Foto: Petra Schneider

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