Lebenshilfe Neuwied-Andernach feiert 50-jähriges Jubiläum
Ansprechpartner für alle Anliegen
Neuwied. Seit 50 Jahren ist die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Neuwied-Andernach Partner von Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen sowie gesetzlichen Betreuern.
Aus einer Nachmittagsbetreuung für behinderte Kinder im Jahr 1965 entstanden im Lauf der Jahre Förderkindergärten in Engers und Rheinbrohl, Wohnstätten für Erwachsene in Engers und Hardert, Betreutes Wohnen für behinderte Werkstattbeschäftigte und Werkstattrentner mit geistiger und psychischer Behinderung in Engers, Heddesdorf und demnächst in Feldkirchen. Daneben sind in Schulen Integrationshelfer tätig. Ergänzt werden die Angebote durch Freizeitmaßnahmen und Sozialberatung. Der Verein ist auch Gesellschafter der Rhein-Mosel-Werkstatt in Koblenz mit Zweigstellen in Weißenthurm, Kastellaun und Simmern im Hunsrück. Das Sozialunternehmen Lebenshilfe Neuwied-Andernach wird ehrenamtlich geleitet und beschäftigt mittlerweile 88 Mitarbeiter im Kreis. In der Koblenzer Werkstatt werden 873 behinderte Werkstattbeschäftigte von über 200 Mitarbeitern betreut.
Zur Jubiläumsfeier im Roentgenmuseum konnte der Vorsitzende Franz-Robert Herbst zahlreiche Gäste aus Verbänden, Politik, Wirtschaft, Kirche sowie Bewohner und Angehörige der Lebenshilfe begrüßen. Unter den Gästen waren Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Landrat Rainer Kaul, Oberbürgermeister Nikolaus Roth, Fürstin zu Wied, Innenminister a.D. Heinz Schwarz, Landtagsabgeordneter Fredy Winter sowie Stadtrats- und Kreistagsmitglieder. Die Festansprache hielt Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.
Der Vorsitzende Franz-Robert Herbst schilderte die Arbeit des Vereins und dankte allen, die das Wirken des Vereins in den letzten 50 Jahren unterstützt haben. Sein besonderer Dank galt den ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern und hauptberuflichen Mitarbeitern, die gemeinsam mit den Angehörigen für die Betreuten arbeiten. Besonders erwähnt wurde das Wirken von Christiane Bischoff, die seit 40 Jahren in verschiedenen Funktionen in der Lebenshilfe tätig ist und die Veranstaltung organisiert hatte. Durch die Bereitschaft von ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern zur langjährigen Mitarbeit konnte sich der Verein so entwickeln, dass er Eigentümer von sieben Häusern ist, in denen Menschen mit Behinderung leben und gefördert werden. Franz-Robert Herbst ist seit 31 Jahren Vorsitzender und zurzeit auch Verwaltungsratsvorsitzender der Rhein-Mosel-Werkstatt.
Die Jubiläumsveranstaltung wurde bereichert durch Bilder der Lebenshilfe-Bewohner und musikalische Beiträge von Hilde Fuhs vom Shamrock-Duo sowie einem geistlichen Impuls durch Pfarrer Ohlendorf von der Evangelischen Gemeinde Engers und Gemeindereferentin Schunkert von der Katholischen Gemeinde Engers. Die Seelsorger betreuen auch die Wohnstätte in Engers.
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