Politik | 15.06.2014

Kinderbetreuung und Inklusion in Stadt und im Kreis Neuwied

Auf den neuesten Stand gebracht

Kreis Neuwied. Die Landtagsabgeordnete Elisabeth Bröskamp, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, stellte eine Anfrage an die Landesregierung. Hier mit Fragen zur „Kinderbetreuung in der Stadt und im Kreis Neuwied - Inklusion in Kitas“ an das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen. Vor dem Hintergrund der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Inklusion in Kindertagesstätten fragte Elisabeth Bröskamp die Landesregierung: 1. Wie hat sich die Anzahl der betreuten Kinder in Kindertagesstätten in Stadt und Kreis Neuwied seit 1998 verändert? 2. Wie verteilen sich die Plätze (1998 bis 2013) auf die Altersklassen der Kinder (Krippengruppen, U3, drei bis sieben Jahre). 3. Wie viele und welche Kitas in Stadt und Kreis Neuwied sind seit 2010 baulich erweitert bzw. neu gebaut worden? 4. Welche Kindertagesstätten in Stadt und Kreis Neuwied sind bis Ende 2013 barrierefrei (Inklusionsfähigkeit) erstellt oder umgebaut worden? 5. Wird für alle zukünftigen Erweiterungen oder Neubauten von Kindertagesstätten in Stadt und Kreis Neuwied die „Barrierefreiheit“ sichergestellt?

Zum Hintergrund

Die Verantwortung für die Bedarfsplanung und die Sicherstellung des Platzangebots im Bereich der Kindertagesstätten liegt in den Händen des jeweils zuständigen Jugendamtes. Deshalb wurde das Jugendamt der Stadt und das des Kreises Neuwied befragt. Auf dieser Grundlage antwortete die Landesregierung wie folgt. Das Jugendamt der Kreisverwaltung Neuwied teilt mit. Im Jahr 2013: In der „U2“-Gruppe (betreute Kinder) gab es in den Verbandsgemeinden des Kreises Neuwied: VG Asbach 11; VG Bad Hönningen 8; VG Dierdorf 7; VG Linz 22; VG Puderbach 16; VG Rengsdorf 15; VG Unkel 5; VG Waldbreitbach 11 und somit im Landkreis Neuwied insgesamt 95. In der „U3“-Gruppe der betreuten Kinder waren es: VG Asbach 127; VG Bad Hönningen 59; VG Dierdorf 53; VG Linz 105; VG Puderbach 73; VG Rengsdorf 98; VG Unkel 93; VG Waldbreitbach 46 und somit im Landkreis Neuwied insgesamt 654. In der Ü3-Gruppe gab es an Plätzen und der Anzahl der betreuten Kinder in der VG Asbach von 584 Plätzen = 489 betreute Kinder; VG Bad Hönningen von 296 Plätzen = 246 betreute Kinder; VG Dierdorf von 315 Plätzen = 265 betreute Kinder; VG Linz von 535 Plätzen = 412 betreute Kinder; VG Puderbach von 415 Plätzen = 353 betreute Kinder; VG Rengsdorf von 484 Plätzen = 407 betreute Kinder; VG Unkel von 384 Plätzen = 315 betreute Kinder; VG Waldbreitbach von 208 Plätzen = 179 betreute Kinder und im Landkreis Neuwied somit von insgesamt 3221 Plätzen = 2666 betreute Kinder. Zu Neubauten oder Erweiterungen bestehender Einrichtungen seit 2010: Neubauten waren die HTZ-Kindertagesstätte Asbach; die Kommunale Kindertagesstätte Dierdorf „Holzbachfrösche“ sowie in Puderbach die HTZ-Kindertagesstätte. Bauliche Erweiterungen bestehender Einrichtungen seit dem Jahr 2010 gab es in der Kommunalen Kita Buchholz-Kölsch-Büllesbach; Evangelische Kindertagesstätte Neustadt; Katholische Kindertagesstätte Bad Hönningen; ZwV-Kita Rheinbrohl-Bad Hönningen-Hammerstein; Montessori-Kinderhaus Linz (HTZ); VG Kindertagesstätte Raubach; Evangelische Kindertagesstätte Rengsdorf; Evangelische Kindertagesstätte Anhausen; Evangelische Kindertagesstätte Rüscheid; Evangelische Kindertagesstätte Straßenhaus; Evangelische Kindertagesstätte Oberhonnefeld-Gierend; Kommunale Kindertagesstätte Unkel; Kommunale Kindertagesstätte Erpel; Kommunale Kindertagesstätte Rheinbreitbach sowie die Kommunale Kindertagesstätte Breitscheid. In der Stadt Neuwied wurden insgesamt bzw. werden 18 Kindertagesstätten baulich erweitert bzw. errichtet. Zum Kreis Neuwied: Sämtliche Neu- und Erweiterungsbaumaßnahmen in Kitas wurden nach Kenntnis des Kreisjugendamts Neuwied unter Berücksichtigung der Orientierungshilfe „Raumkonzepte für Kindertagesstätten“ des Landesjugendhilfeausschusses vom 21. Juli 2010 geplant und gebaut. Insbesondere die Erweiterung von bestehenden Kindertagesstätten um eine oder mehrere Gruppen orientiert sich sehr wesentlich an der vorhandenen Bausubstanz und Raumstruktur. Zur Stadt Neuwied: Das Jugendamt erachtet die Frage, ohne eine Definition der Begriffe „komplett barrierefrei“ und „inklusionsfähig“, als schwierig zu beantworten. Soweit es die baulichen Gegebenheiten zuließen, sei in sämtlichen aktuellen Baumaßnahmen darauf geachtet worden, dass unter anderem eine barrierefreie Nutzung möglich ist und auch behindertengerechte Toiletten eingebaut wurden bzw. werden. Sollten in der Stadt Neuwied weitere Neubauten oder Erweiterungen von Kindertagesstätten erforderlich werden, strebt die Stadt im Sinne der Inklusion an, dass alle Kinder diese Kindertagesstätten besuchen können.

Pressemitteilung Büro

Elisabeth Bröskamp, MdL,

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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