Heimbach-Weiser Jahrgang 1964/65 besucht München und das Voralpenland
Auf großer Fahrt
Heimbach-Weis. Wunderschöne Tage verbrachte der Kirmesjahrgang 1964/65 in München. Schon lange vor ihrem 50. Geburtstag stand für die Mitglieder des Schul- und Kirmesjahrgang aus Heimbach-Weis fest, dass es zum runden Jubiläum in die bayerische Metropole gehen sollte. Dort wohnt schon lange eine Schulkameradin, die man ja mal besuchen könne.
Abenteuerliches ...
Und so traf sich ein hoch motiviertes Organisationskomitee und plante die Fahrt, an der daraufhin 21 Teilnehmer mitfuhren. Mit dem Zug ging es über Stuttgart zum Münchener Hauptbahnhof. Abenteuerlich war dann schon das erste Umsteigen, das wegen Verspätung gerade noch klappte. Doch es sollte nicht das einzige Abenteuer bleiben. In München stand dann nach dem Bezug des Hotels ein erster Rundgang durch die Innenstadt an: Isartor, Marienplatz mit dem prächtigen Rathaus und Frauenkirche. Natürlich auch der Viktualienmarkt mit Biergarten. Zu Abend wurde dann im traditionsreichen Augustiner am Dom gespeist, bevor es dann eine Nachtwächterführung durch die Altstadt gab. Danach war den Heimbach-Weisern die Münchener Stadtgeschichte allgegenwärtig, durfte, oder musste man doch einzelne Szenen live nachspielen, was sehr zur Belustigung beitrug.
Prima Wanderwetter
Am nächsten Morgen ging es mit der Bayerischen Oberlandbahn zum Tegernsee. Bei prima Wanderwetter – war doch Regen vorhergesagt – wanderten die Jahrgangsfrauen und -männer zur 1294 Meter hoch gelegenen Neureuth-Alm. Hier wurde sich mit deftigen bayerischen Speisen und Bieren gestärkt, bevor es wieder ins Tal ging. Der Abend klang dann in geselliger Runde im Tegernseer Braustüberl aus, bevor auf der Rückfahrt nach München die nächste ungeplante Überraschung wartete.
Das nächste Abenteuer...
Wegen der Ankunft Tausendender Flüchtlinge in Bayern, konnte der Zug nicht zum Münchener Hauptbahnhof durchfahren. Nach mehrmaligem Umsteigen und endlosem Warten wurde dann auf Taxis umgestiegen und so erreiche die Gruppe dann wohlbehalten ihr Hotel. Am Sonntagmorgen wurde dann ausgiebig und lange gefrühstückt und danach ging es nochmals in die Innenstadt. Einige besuchten das Deutsche Museum, andere machten eine Stadtrundfahrt, besuchten das Isarinselfest oder genossen den Ausblick vom Turm der Kirche St. Peter auf die Stadt. Am späten Nachmittag fuhren die Jahrgangsmitglieder dann zufrieden wieder nach Hause und alle waren sich einig, dass zum 55. wieder eine größere Tour stattfinden soll; vielleicht dann in den Norden der Republik.
