DRS feiert Elysée-Vertrag mit einem Projekttag
Aus zwei Unterschriften wurde gelebte Freundschaft
Neuwied. Nicht nur in Paris und Berlin wurde unlängst mit großem Pomp das 50. Jubiläum des Elysée-Vertrags begangen, den Konrad Adenauer und General Charles de Gaulle am 22. Januar 1963 unterzeichneten. Der Geburtstag des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages - ein historisch entscheidendes Vertragswerk, mit dem die beiden Staatsmänner den Grundstein für die Annäherung der beiden Länder nach dem Krieg legten - war auch für die Schülerinnen und Schüler der Neuwieder David-Roentgen-Schule Anlass, sich mit der Freundschaft zwischen beiden Nationen auseinanderzusetzen. Seit Jahren werden in der berufsbildenden Schule und insbesondere im Beruflichen Gymnasium enge Beziehungen zum Lycée Professionnel Gustave Eiffel in Dijon gehalten. Regelmäßige Schüleraustausche und zahlreiche Projekte sind die Folge. Nun widmeten sich Schülerinnen und Schüler der Oberstufe unter Leitung der Französischlehrerinnen und -lehrer dem Jubiläum in Form eines Projekttages. An zahlreichen Ständen konnte jeder seine Kenntnisse in französischer Musik, Geschichte oder Politik testen, französisches Essen kennenlernen oder seine Sprachbegabung testen. Verschiedene Quize und Spiele, dazu ein französisches Café mit allerlei Spezialitäten sowie ein Stand des Deutsch-Französischen-Jugendwerkes, rundeten das Angebot des Tages ab.
„Was vor 50 Jahren mit zwei Unterschriften begann, ist in der David-Roentgen-Schule gelebte Freundschaft geworden. Die Begegnungen mit unseren französischen Freunden bereichern unseren Schulalltag“, freut sich Organisatorin Manuela Göppert über den Erfolg des Festtages in der Aula der DRS.
