Politik | 28.03.2014

Altwieder Ortsbeirat tagte

Für Dietrich G. Rühle geht eine 13-jährige Amtszeit zu Ende

Der Ortsbeirat: Wolfgang Herbst (v.li.n.re.), Hans-Erich Strubel, Ortsvorsteher Dietrich G. Rühle, Silke Kenter und Frank Weißbarth. privat

Altwied. Es war nicht nur die letzte Sitzung des Altwieder Ortsbeirates in dieser Wahlperiode, sondern für fast alle Teilnehmer die letzte Sitzung im Ortbeirat überhaupt. Denn nicht nur Ortsvorsteher Dietrich G. Rühle wird zur Wahl des neuen Ortsvorstehers nicht mehr antreten, auch fast alle übrigen Mitglieder dieses Gremiums stellen sich nicht mehr zur Wahl. Nur Wolfgang Herbst, vermutlich auch der künftige Vorsitzende des Altwieder Heimat Vereins, wird auch für einen Sitz im neuen Ortsbeirat kandidieren. Für Rühle, noch einer der Ortsvorsteher der ersten Stunde, geht damit eine 13-jährige Amtszeit zu Ende. “Es hat in dieser Zeit viele Fortschritte in Altwied gegeben,” resümierte Rühle, “da war nicht nur der erfolgreiche Dorfwettbewerb.” Man habe viele Projekte unterstützt, wie z.B. die Wiederherstellung der Durchfahrtsstraße L 255, das Naturschutzgebiet auf der Hardt, die Verhinderung eines Baugebiets auf gefährlichem Untergrund auf dem Kümmelberg und vieles mehr. Es seien vor allem die vielen kleinen Dinge, die Arbeit gemacht haben, die man von außen aber nicht sehe. Nicht alles habe man aber abschließen können, wie sich auch die Tagesordnung ergebe. “Die Verkehrssituation am Brückenstein, das Geländer an der Wiedstraße oder die Sperrung des neuen Weges,” erläuterte Rühle, “sind Problempunkte, bei denen wir einfach nicht weiterkommen.” Am Brückenstein sieht die Stadtverwaltung keine Möglichkeit, das Herunterschießen der Fahrradfahrer von der Hardt in den Griff zu bekommen. Die Wiedereröffnung des Neuen Weges und die Sanierung des Geländers an der Wied hängen nach Angaben der Stadtverwaltung an Entscheidungen des Landes bzw. des Landesbetriebs Mobilität. Dort würde aber keine Entscheidung über Maßnahmen getroffen. Schließlich wurde in der Sitzung noch darauf hingewiesen, dass nach Ostern die Steinbrücke ©zum Brückenstein für ein bis zwei Tage gesperrt werden müsse, damit die Haltbarkeit der Brücke routinemäßig untersucht werden kann. Darüber wolle die Stadt aber noch näher informieren.Pressemitteilung

Altwieder Ortsbeirat

Der Ortsbeirat: Wolfgang Herbst (v.li.n.re.), Hans-Erich Strubel, Ortsvorsteher Dietrich G. Rühle, Silke Kenter und Frank Weißbarth. Foto: privat

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