Kastanienhof Neuwied Baufortschritt
Kastanienhof Neuwied: Wohnraum, Kita und Jobs durch private Investitionen
aus Neuwied
Neuwied. Der Kastanienhof am Sohler Weg nimmt sichtbar Gestalt an. Bei einem gemeinsamen Ortstermin haben sich die Fraktionen des Bündnisses für Neuwied aus CDU, Bündnis 90/Die Grünen, BSW, FWG und FDP gemeinsam mit der Investorenfamilie Hassel-Kirsche über den aktuellen Baufortschritt informiert.
Die gute Nachricht: Das Projekt liegt im Zeitplan. Bereits im ersten Quartal 2027 soll die AOK als Ankermieter ihre Büroflächen beziehen.
Für das Bündnis ist der Kastanienhof weit mehr als ein einzelnes Bauvorhaben. Er steht beispielhaft für eine Stadtentwicklung, die private Investitionen ermöglicht, Wohnraum schafft, Arbeitsplätze stärkt und zugleich wichtige Infrastruktur für Familien auf den Weg bringt.
„Wir freuen uns, dass aus den Planungen und den gemeinsam geschaffenen Voraussetzungen jetzt sichtbar Realität wird. Wir haben uns frühzeitig für dieses Projekt eingesetzt und die notwendigen politischen Weichen gestellt. Heute sehen wir, was möglich ist, wenn Investoren, Stadtverwaltung und Kommunalpolitik gemeinsam an einem Strang ziehen“, erklären die fünf Fraktionsvorsitzenden Martin Hahn (CDU), Regine Wilke (Bündnis 90/Die Grünen), Tobias Härtling (BSW), Lars Ebert (FWG) und Dr. Dietrich Rühle (FDP).
Wohnraum, Arbeitsplätze und Kinderbetreuung an einem Standort
Der Kastanienhof verbindet unterschiedliche Nutzungen an einem Standort. Neben Wohnungen entstehen moderne Büro- und Gewerbeflächen. Hinzu kommt eine Kindertagesstätte mit vier Gruppen, deren Räumlichkeiten die Stadt Neuwied von den privaten Investoren anmieten wird.
Gerade diese Konstellation bewerten die Bündnisfraktionen als besonders zukunftsweisend. Der private Bauherr kann das Gebäude errichten, während die Stadt die für die Kinderbetreuung benötigten Flächen nutzt. So können dringend benötigte Betreuungsplätze geschaffen werden, ohne dass die Stadt zunächst selbst ein entsprechendes Gebäude planen und bauen muss.
„Das ist eine Lösung, von der beide Seiten profitieren – und vor allem die Familien in unserer Stadt. Wenn private Investitionen und kommunaler Bedarf sinnvoll zusammengeführt werden, können wir wichtige Infrastruktur schneller schaffen. Die viergruppige Kita ist dafür ein hervorragendes Beispiel“, betonen die fünf Fraktionsvorsitzenden.
Investoren, die an Neuwied glauben
Das Bündnis hebt ausdrücklich das Engagement der Investorenfamilie hervor. Mit ihrer Investitionsentscheidung setzt sie ein deutliches Zeichen für den Standort Neuwied und übernimmt Verantwortung für dessen weitere Entwicklung.
„Wir brauchen Menschen und Unternehmen, die an die Zukunft unserer Stadt glauben und bereit sind, hier zu investieren. Der Kastanienhof zeigt, dass solche Investitionen möglich sind, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und alle Beteiligten lösungsorientiert zusammenarbeiten“, unterstreichen Hahn, Wilke, Härtling, Ebert und Rühle.
Auch die Investorenfamilie sieht in dem Projekt eine Chance, den Standort nachhaltig weiterzuentwickeln: „Wir möchten mit dem Kastanienhof einen Ort schaffen, an dem Wohnen, Arbeiten und Leben zusammenkommen. Dass wir dabei gemeinsam mit der Stadt auch dringend benötigte Räume für eine Kindertagesstätte schaffen können, macht das Projekt für uns besonders wertvoll. Wir freuen uns, dass die Bauarbeiten voranschreiten und wir uns weiterhin im Zeitplan befinden.“
Neuwied nachhaltig und wirtschaftlich stärken
Der Kastanienhof steht damit für den strategischen Ansatz des Bündnisses für Neuwied und der Stadtspitze: Wohnraum schaffen, Arbeitsplätze sichern und entwickeln, die Infrastruktur ausbauen und die Attraktivität der Stadt für Familien, Unternehmen und Beschäftigte stärken.
„Ziel ist es, Neuwied nachhaltig und wirtschaftlich zukunftsfähig aufzustellen. Neue Wohnungen und Arbeitsplätze können zusätzliche Kaufkraft in die Stadt bringen und langfristig auch die Steuerkraft stärken. Gleichzeitig müssen Kitas, Schulen und weitere Einrichtungen mit dem Wachstum Schritt halten,“ machen die fünf Fraktionsvorsitzenden ihren strategischen Ansatz zu Entwicklung der Stadt deutlich.
Das Bündnis sieht im Kastanienhof deshalb ein Vorzeigeprojekt, das zeigt, wie aus einer gemeinsamen Strategie konkrete Ergebnisse werden. Entscheidend sei, die richtigen Weichen zu stellen, Hindernisse abzubauen und verlässliche Partnerschaften zwischen Politik, Verwaltung und privaten Investoren zu schaffen.
Pressemitteilung Fraktionen des Bündnisses für Neuwied
Die Investoren Maren Hassel-Kirsche und Kornelius Kirsche erläuterten den Mitgliedern der Fraktionen von CDU, Bündnis90/die Grünen, BSW, FWG und FDP den Baufortschritt des „Kastanienhof-Projektes“. Foto: Martin Hahn