Politik | 30.04.2026

Handlungsbedarf am Stauwehr

Sanierung Stauwehr Altwied: Konkrete Maßnahmen und Zeiplan gefordert

Ortsvorsteherin Christine Neuer erläutert den Mitgliedern der Bündnis-Fraktionen den aktuellen Stand in Sachen marodes Stauwehr in Altwied und macht deutlich, dass auch die Natur und die Tierwelt unter der Situation massiv leidet.

Neuwied. Gemeinsam mit der Altwieder Ortsvorsteherin Christine Neuer haben zahlreiche Mitglieder der Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, BSW, FWG und FDP im Neuwieder Stadtrat sich ein aktuelles Bild der Situation rund um das Stauwerk im Neuwieder Stadtteil Altwied gemacht. Das in die Jahre gekommene marode Bauwerk der Süwag steht immer wieder im Focus besorgter Bürger in und um Altwied.

Auslöser für den gemeinsamen Termin ist ein aktuelles Schreiben der Süwag Grüne Energien und Wasser AG & Co. KG, in dem bestätigt wird, dass nach umfangreichen Untersuchungen und einer zusätzlichen statischen Analyse ein klarer Handlungsbedarf am Bauwerk besteht. Gleichzeitig fehlt weiterhin ein konkreter Maßnahmen- und Zeitplan.

<span class=“\“ImTitle\““>Stellungnahmen der Fraktionen<span class=“\“ImTitle\““> Die Fraktionsvorsitzenden Martin Hahn (CDU), Regine Wilke (Bündnis 90/Die Grünen), Tobias Härtling (BSW), Lars Ebert (FWG) und Dr. Dietrich Rühle (FDP) zeigen sich entschlossen weiter für eine konkrete Sanierung und Sicherung des Bauwerkes zu kämpfen: „Der festgestellte Handlungsbedarf muss jetzt endlich zu konkreten Maßnahmen führen. Wir erwarten von der Süwag als Eigentümer und von der SGD Nord als zuständiger Aufsichts- und Genehmigungsbehörde, dass unverzüglich Transparenz geschaffen und ein verbindlicher Zeit- und Maßnahmenplan vorgelegt wird. Weitere Verzögerungen sind nicht akzeptabel.“

Ortsvorsteherin Christine Neuer, die sich seit über zwei Jahren intensiv für eine Lösung einsetzt, wird nicht müde immer wieder auf den Handlungsbedarf hinzuweisen: „Die Menschen in Altwied warten seit langem auf Klarheit. Es braucht jetzt verlässliche Aussagen und konkretes Handeln.“

Nach Einschätzung der Beteiligten ist insbesondere die fehlende Transparenz ein zentrales Problem. Obwohl Gutachten vorliegen und der Handlungsbedarf bestätigt ist, sind diese bislang nicht öffentlich zugänglich. Gleichzeitig verzögert sich die Entscheidung über die Zukunft der Anlage immer weiter..

Das Bündnis fordert daher die Süwag sowie die zuständige Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord auf, die Ergebnisse der Untersuchungen offenzulegen, einen verbindlichen Maßnahmen- und Zeitplan vorzulegen und zeitnah konkrete Schritte zur nachhaltigen Lösung einzuleiten.

Auch wenn derzeit keine akute Gefährdungslage besteht, bleibt das über 100 Jahre alte Bauwerk nach Einschätzung der Beteiligten ein dauerhafter Risikofaktor – insbesondere mit Blick auf mögliche Starkregen- und Hochwasserereignisse.

„Vorsorge bedeutet, bekannte Probleme nicht weiter aufzuschieben, sondern sie konsequent zu lösen und das bevor etwas passiert,“ sind sich Ortsvorsteherin und Bündnisfraktionen einig, „dass die Sicherheit der Menschen an der Wied höchste Priorität genießt, die wir dringend wieder hergestellt sehen wollen.“</span></span>

Weitere Themen

Ortsvorsteherin Christine Neuer erläutert den Mitgliedern der Bündnis-Fraktionen den aktuellen Stand in Sachen marodes Stauwehr in Altwied und macht deutlich, dass auch die Natur und die Tierwelt unter der Situation massiv leidet. Foto: Jörg Niebergall

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
  • W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
  • Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
Holz Loth-Entsorgung
Heizölanzeige
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Familienfest freiwillige Feuerwehr Ringen-Bölingen am 01.05.26
Innovatives rund um Andernach
Titelanzeige
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0253#
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: ROB
9

Puderbach. Am 23.04.26 gegen 16:25 Uhr wurde der Polizei Straßenhaus ein rotfarbener Kleinwagen mit erheblichen Beschädigungen und einer unsicheren Fahrweise in der Ortslage Puderbach gemeldet. Durch die Fahrweise wurden mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Unter anderem habe eine Familie mit Kinderwagen, welche die Straße „Ackerweg“ auf Höhe der Kirche überquerte, auf den Bürgersteig springen müssen, um nicht von dem rotfarbenen Kleinwagen erfasst zu werden.

Weiterlesen

Meckenheim geht beim Fußverkehrs-Check mit, von links: Christoph Overs, Leiter der Geschäftsstelle und der Koordinierungsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW Rheinland, die städtische Mobilitätsmanagerin Liena Humke, Umweltplanerin und Mobilitätsmanagerin Nele Allerchen, Bürgermeister Sven Schnieber und der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW Oliver Krischer. Foto: go.Rheinland GmbH / Smilla Dankert
10

Fußverkehrs-Check NRW 2026: Meckenheim ist dabei

Die Apfelstadt wurde vom Ministerium als Teilnehmerin ausgewählt

Meckenheim. Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt. Deshalb soll das Gehen in Meckenheim nun mehr Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Meckenheim vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als teilnehmende Stadt ausgewählt.

Weiterlesen

Symbolbild.
12

Odendorf. In Odendorf wurde eine Absackung der Fahrbahn und Bürgersteige im Bereich der Hausnummern 14 bis 21 in der Odinstraße festgestellt. Um die Ursache dieser Absackung zu ermitteln und entsprechende Reparaturen durchzuführen, ist eine Vollsperrung der Odinstraße in diesem Abschnitt vom 04. bis 08. Mai erforderlich.

Weiterlesen

Dauerauftrag
Ralf Schweiss
Essen auf Rädern
Dienstleistungen
Kreishandwerkerschaft
Anzeige Uhren Vintage
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Stellenanzeige Kaufmännische/r Angestellte/r
Gesundheit im Blick // Anzeige Kinder
Minijob
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Biker Segnung
Innovatives rund um Andernach
Verwaltung Immobilien
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Sachbearbeiter/in (w/m/d)