Handlungsbedarf am Stauwehr
Sanierung Stauwehr Altwied: Konkrete Maßnahmen und Zeiplan gefordert
aus Neuwied
Neuwied. Gemeinsam mit der Altwieder Ortsvorsteherin Christine Neuer haben zahlreiche Mitglieder der Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, BSW, FWG und FDP im Neuwieder Stadtrat sich ein aktuelles Bild der Situation rund um das Stauwerk im Neuwieder Stadtteil Altwied gemacht. Das in die Jahre gekommene marode Bauwerk der Süwag steht immer wieder im Focus besorgter Bürger in und um Altwied.
Auslöser für den gemeinsamen Termin ist ein aktuelles Schreiben der Süwag Grüne Energien und Wasser AG & Co. KG, in dem bestätigt wird, dass nach umfangreichen Untersuchungen und einer zusätzlichen statischen Analyse ein klarer Handlungsbedarf am Bauwerk besteht. Gleichzeitig fehlt weiterhin ein konkreter Maßnahmen- und Zeitplan.
<span class=“\“ImTitle\““>Stellungnahmen der Fraktionen<span class=“\“ImTitle\““> Die Fraktionsvorsitzenden Martin Hahn (CDU), Regine Wilke (Bündnis 90/Die Grünen), Tobias Härtling (BSW), Lars Ebert (FWG) und Dr. Dietrich Rühle (FDP) zeigen sich entschlossen weiter für eine konkrete Sanierung und Sicherung des Bauwerkes zu kämpfen: „Der festgestellte Handlungsbedarf muss jetzt endlich zu konkreten Maßnahmen führen. Wir erwarten von der Süwag als Eigentümer und von der SGD Nord als zuständiger Aufsichts- und Genehmigungsbehörde, dass unverzüglich Transparenz geschaffen und ein verbindlicher Zeit- und Maßnahmenplan vorgelegt wird. Weitere Verzögerungen sind nicht akzeptabel.“
Ortsvorsteherin Christine Neuer, die sich seit über zwei Jahren intensiv für eine Lösung einsetzt, wird nicht müde immer wieder auf den Handlungsbedarf hinzuweisen: „Die Menschen in Altwied warten seit langem auf Klarheit. Es braucht jetzt verlässliche Aussagen und konkretes Handeln.“
Nach Einschätzung der Beteiligten ist insbesondere die fehlende Transparenz ein zentrales Problem. Obwohl Gutachten vorliegen und der Handlungsbedarf bestätigt ist, sind diese bislang nicht öffentlich zugänglich. Gleichzeitig verzögert sich die Entscheidung über die Zukunft der Anlage immer weiter..
Das Bündnis fordert daher die Süwag sowie die zuständige Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord auf, die Ergebnisse der Untersuchungen offenzulegen, einen verbindlichen Maßnahmen- und Zeitplan vorzulegen und zeitnah konkrete Schritte zur nachhaltigen Lösung einzuleiten.
Auch wenn derzeit keine akute Gefährdungslage besteht, bleibt das über 100 Jahre alte Bauwerk nach Einschätzung der Beteiligten ein dauerhafter Risikofaktor – insbesondere mit Blick auf mögliche Starkregen- und Hochwasserereignisse.
„Vorsorge bedeutet, bekannte Probleme nicht weiter aufzuschieben, sondern sie konsequent zu lösen und das bevor etwas passiert,“ sind sich Ortsvorsteherin und Bündnisfraktionen einig, „dass die Sicherheit der Menschen an der Wied höchste Priorität genießt, die wir dringend wieder hergestellt sehen wollen.“</span></span>
