Probleme in Heimbach-Weis
Starke Erschütterungen durch Straßenschäden in Heimbach-Weis, Sayner Straße
aus Neuwied
Heimbach-Weis.
“Unendliche Geschichten aus Heimbach-Weis„ (Teil 1)
In der ersten Geschichte geht es um einen Abwasserschacht und einen Kabelschacht der Telekom in der Sayner Straße in Heimbach-Weis. Seit über 50 Jahren werden die 4 Häuser, die sich direkt neben den beiden Schächten befinden, massiv durchgeschüttelt, wenn ein Bus oder ein Lastwagen über die Schächte fährt. Täglich fahren etwa 7000 Fahrzeuge durch die Sayner Straße, darunter etwa 150 Busse und Lastwagen.
Der frühere Chef der Stadtwerke Neuwied, Herr Hillesheim, hatte vor vielen Jahren ein Einsehen und er ließ den gesamten Abwasserschacht mit dem abgesackten Deckel entfernen. Danach hatte auch die Telekom widerwillig anerkannt, dass die Abdeckung ihres Kabelschachtes eine erhebliche Erschütterungsquelle darstellt (das wurde von einem Gutachter bestätigt). Fortan tauschte die Telekom alle 3 bis 4 Jahre den Deckel des Schachtes aus, weil dieser der erheblichen Belastung durch Busse und Lastwagen nicht standhält. Er sackt ständig einseitig oder auch beidseitig nach unten ab. Inzwischen liegt hier bereits der 7. Deckel (eingebaut am 09. März 2026)!
Die Erschütterungen (über 2 Millionen in 50 Jahren) waren hier so stark, dass sogar ein 20000 Volt - Kabel im Bürgersteig direkt neben den beiden Schächten zerbrach! Ein Mess- und Bautrupp der Stadtwerke und der SBN (Servicebetriebe Neuwied) rückte an und lokalisierte den Fehler im Bürgersteig direkt neben dem Kabelschacht. Doch statt den Bürgersteig aufzureißen und die Fehlerstelle zu reparieren, entschloss man sich für eine leichtere, aber für die Anwohner katastrophale Lösung.
Man hob einfach quer über die Straße einen langen Graben aus und zapfte das 20000 Volt - Kabel auf der anderen Straßenseite an (siehe Foto). Nach der Reparatur wurde der Graben hastig verfüllt und dort, wo früher der Abwasserschacht war, erzeugte man einen großen Hügel aus Asphalt, der heute noch vorhanden ist.
Es geschah dann auch bald das, was die Anwohner befürchteten. Die Asphaltabdeckung des Grabens sackte durch den Schwerlastverkehr (Busse und Lkw) rasch ab und zerbrach. Der große Hügel über dem Abwasserschacht blieb bis heute bestehen. Er ist die schlimmste Stoßstelle, die hier vorhanden ist. Busse und Lastwagen fahren mit ihren rechten Reifen über diesen Hügel und mit den linken Reifen über die abgesackte Grabenoberfläche. Dadurch entstehen in den 4 umliegenden Häusern starke Erschütterungen, die jederzeit nachweisbar sind.
Schreiben an die Stadtverwaltung und die Servicebetriebe Neuwied (SBN) mit der Bitte um Abhilfe blieben bisher ohne Erfolg. Der Chef der SBN, Herr Frank Schneider, teilte uns doch glatt schriftlich mit, es sei kein Instandsetzungsbedarf (bzw. kein Handlungsbedarf) vorhanden! Weder von den SBN noch von der Stadtverwaltung war bisher jemand in unseren Häusern, um die starken Erschütterungen zu spüren.
Deutlich zu sehen, der abgesackte Graben Foto: Foto: Peter Schmalenbach
Die gebrochene und abgesackte Grabenoberfläche und der Hügel über dem Abwasserschacht Foto: Foto: Peter Schmalenbach
