Lokalsport | 24.09.2026, 07:26 Uhr

Alte Herren Radtour Westerwald

Radtour der Alten Herren des VfL Oberbieber führte durch den Westerwald nach Hachenburg

Die Radfahrtruppe der Alten  Herren des VfL Oberbieber
409

Oberbieber. Die Alten Herren des VfL Oberbieber begaben sich vom 12.-13.09.2026 mit 17 Radlern -ausgestattet teils mit und teils ohne Akku-Unterstützung sowie einem Besenwagensolisten auf ihre nunmehr schon 33. „Lottokassen-Fahrradtour“.

Seit 1994 ist man nahezu jedes Jahr gemeinsam mit dem Rad unterwegs.

Dieses Jahr wurde das „Parkhotel Hachenburg“ im Westerwald als Zielort auserkoren. Zunächst stärkte man sich bei einem gemeinsamen Frühstück am Sportplatz.

Bei hervorragenden Witterungsverhältnissen fuhr man zunächst entgegen der Erwartungen nicht der Straße nach ins Sayntal, sondern über das „Haus am Pilz“, die Trinksporthalle, den Zoo, den Kletterpark Sayn, fast ständig bergauf durch den Wald über weitgehend unbefestigte Wege. An einer Grillhütte auf den Höhen Nahe Höhr-Grenzhausen wurde ein erster Stopp eingelegt, um den ersten Flüssigkeitsverlust zu kompensieren.

Nach weiteren Bergwertungen im Umfeld des schönen Örtchens Grenzau kam es zu einer rasanten Bergabfahrt ins Sayntal.

Der nächste Halt war dann an der Klingelwiese in Maxsain ein. Dort wurde vom Tourbegleiter der zwischenzeitlich schon bald traditionelle leckere Spießbraten zur Stärkung gereicht.

Gut gelaunt traf man am höchsten Punkt der Tour, der Alpenroder Hütte, ein, wo man einen letzten Zwischenstopp einlegte. Danach rollte man die letzten Kilometer locker bergab zum Zielort Hachenburg.

Nach einem hervorragenden und üppigen Buffet im 4-Sterne-Hotel begaben sich die Radler in das Nachtleben von Hachenburg und kehrten erst spät in der Nacht ins Hotel zurück.

Nach einen reichhaltigen Frühstücksbuffet führte die Tour sonntags bei weniger schönem Wetter über Hattert zum Campingpatz am Marother See, wo man eingekehrte und in ausreichendem Maße auftanken konnte.

Bergauf- und bergab ging es danach weiter zum letzten Zwischenstopp nach Dernbach, wo nunmehr auch feste Nahrung aus dem Besenwagen zu sich genommen wurde.

Von hier aus ging des durch die Wälder von Rüscheid und Anhausen hinunter ins Aubachtal in bekannte Gefilde.

Nach insgesamt 110 Kilometern und vielen Höhenmetern am Sportplatz in Oberbieber angekommen, ließ die Truppe die Tour bei Gegrilltem und kühlen Getränken schon traditionell vergnüglich bei Dauerregen, dem man Gott sei Dank noch rechtzeitig entkommen war, regengeschützt ausklingen. Großer Dank gebührt hier dem bewährten „Grillmeister“ Guido Schmidt sowie seinen Gehilfen Daniel Kill und Owen Dunkerley. Die Tour wurde durch Christoph Schäfer mit Unterstützung von Thomas Bendle wiederholt ganz hervorragend organisiert. Die Betreuung während der Tour erfolgte durch Ulli Kudla, in gewohnter hervorragender Manier.

Alle zusammen blickten auf eine wieder rundum gelungene Tour einer tollen Truppe zurück. Hachenburg war eine Radtour wert. Man freut sich schon auf die 34. Tour im Jahre 2027.

Jörg Hergott

Die Radfahrtruppe der Alten Herren des VfL Oberbieber Foto: Jörg Hergott

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