Politik | 06.06.2016

"Fahrschule für Senioren" der CDU Seniorenunion des Gemeindeverbandes Mendig

2. Veranstaltung „Fahrschule für Senioren.“

Interessiert verfolgen die Anwesenden den Ausführungen des Fahrlehres Adi Roth.privat

Mendig. Trotz widriger Umstände, (wegen einer Belegung der Gemeindehalle Thür war die Veranstaltung sehr kurzfristig verlegt worden), hatten 30 Interessierte, Freunde und Mitglieder der CDU Seniorengruppe des VG-Verbandes Mendig, den Weg in das schmucke Pfarrheim in Thür gefunden. „Rock am Ring“ als eigentliche Ursache für die Verlegung, aber auch das schlechte Wetter, konnten nicht verhindern, dass auch diese Veranstaltung mit dem Entertainer und erstklassigen Fahrlehrer Adi Roth als „Lehrer“ lehrreich, spannend und unterhaltsam war. So startete Adi Roth mit dem Thema „Rücksichtnahme auf Fußgänger“ und zeigte anhand des Beispiels „Pellenzstraße Mendig“ exemplarisch die dringende Notwendigkeit einer defensiven Fahrweise auf. Zeigen sich doch gerade in diesem Straßenbereich beispielhaft die Diskrepanzen zwischen Anspruch und Realität deutlich auf. Laut StVO hat der Führer von Kraftfahrzeugen einen Mindestabstand von einem Meter zu Fußgängern einzuhalten! Dies ist in vielen alten Dorf- oder Stadtstraßen, an Stellen, an denen sich nicht einmal ein Gehweg befindet, nahezu unmöglich und bedarf der vorgenannten vorsichtigen Fahrweise. Mit seinem Beispiel des Transportes einer sieben Meter langen Fahnenstange per „VW Golf“ erhitzte er die Gemüter, die sich erst nach Erklärung der rechtlichen Situation laut StVZO wieder beruhigten. Bei dem Thema „Abstand“ und damit zusammenhängenden, einer der Hauptunfallursachen, stellte sich sehr schnell heraus, dass die von Adi Roth gewählten Themen eindeutig leicht in Vergessenheit geratene Regeln (Reaktionszeit, Bremsverzögerung, Bremsweg) aufgefrischt werden sollten, was er durch spektakuläre Bilder und Beispiele belegte. Weitere Themen wie Begleitung von Fahranfängern, Gurtpflicht, Fahruntüchtigkeit und wiederum die Pellenzstraße Mendig, mit dem Versuch, durch technische Mittel die gefahrenen Geschwindigkeiten zu drosseln (und der Frage: „Wer darf denn hier zuerst fahren?“) klang allmählich der viel zu kurze Nachmittag mit Kaffee und Kuchen, gebacken und gespendet von Theo Winkel aus. In der anschließenden Diskussion wurden noch zwei Sonderfälle (Bergung einer bewusstlosen, angegurteten Person aus einem auf dem Kopf liegenden Fahrzeug und der problematischen Befreiungsmöglichkeit aus einem im Wasser befindlichen Auto) angesprochen. Theo Winkel sprach Herrn Roth seine Anerkennung für diesen Nachmittag aus, was von überschäumendem Applaus begleitet wurde.

Pressemitteilung

CDU Seniorengruppe

des VG-Verbandes Mendig

Interessiert verfolgen die Anwesenden den Ausführungen des Fahrlehres Adi Roth.Foto: privat

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