Politik | 11.09.2017

Kreisparteitag der Mayen-Koblenzer SPD wählt neuen Kreisvorstand

96 Prozent für den 36-jährigen Landtagsabgeordneten aus Andernach

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles schwor die Genossinnen und Genossen auf die Endphase der Bundestagswahl ein. Fotos: UBU

Kruft/Kreis MYK. Der Landtagsabgeordnete Marc Ruland aus Andernach ist mit 96 Prozent als SPD-Kreisvorsitzender wiedergewählt worden. Auf dem ordentlichen Kreisparteitag der Mayen-Koblenzer SPD, der am vergangenen Freitag in der Vulkanhalle in Kruft tagte, wurde turnusgemäß ein neuer Kreisvorstand gewählt. Auch das Team um Ruland herum blieb fast unverändert. Stellvertretende Vorsitzende sind Karin Küsel (OV Urbar), Christoph Mohr (OV Bendorf) und Faisal El Kasmi (OV Stadtverband Andernach). Als Kassierer wurde Klaus Frevel (OV Untermosel) bestätigt und als Geschäftsführer Benjamin Kastner vom Ortsverein Kruft.

Beisitzer sind Hans Peter Ammel (OV Mendig), Wilhelm Anheier (OV Plaidt), Zeynep Begen (OV Bendorf), Svenja Budde (OV Stadtverband Andernach), Lena Hardt (OV Vallendar), Rita Hirsch (OV Ochtendung), Clemens Hoch (OV Stadtverband Andernach), Herbert Keifenheim (OV Kehrig), Florian Kohns (OV Weißenthurm), Martina Luig-Kaspari (OV Mayen), Benedikt Mediger (OV Stadtverband Andernach), Johannes Schäfer (OV Mayen) und Marcus Welling (OV Welling).

Ein ordentliches Ergebnis für den alten und neuen Kreisvorsitzenden

100 Prozent sind es nicht geworden. Aber mit 96 Prozent legt der alte und neue Kreisvorsitzende ein ordentliches Ergebnis hin. Ruland bedankt sich bei den Genossinnen und Genossen für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und blickt zunächst auf die zahlreichen Aktivitäten des SPD-Kreisverbandes der vergangenen zwei Jahre zurück. Dabei nennt er unter anderem die Bürgermeisterwahl im Maifeld, die der SPD-Kandidat Maximilian Mumm eindrucksvoll gewonnen habe, sowie den Rhein-Eifel-Dialog, der ein erster Schritt für einen neuen breiten Bürgerbeteiligungsprozess im Landkreis zu den Fragen gute Bildung, gute Arbeit, demografischer Wandel und ökologische Mobilität sei.

Nicht zuletzt bei der Landtagswahl im vergangenen Jahr habe die SPD gezeigt, dass sie kämpfen könne und einen scheinbar nicht aufholbaren Rückstand in einen deutlichen Vorsprung umwandeln könne, schwört Ruland den neuen Kreisvorstand auf die nun größte Herausforderung, die Schlussphase zur Bundestagswahl am 24. September, ein.

Andrea Nahles: Mit „Tschakka, Tschakka!“ zum Endspurt

„Lasst uns kämpfen – wir werden eine Aufholjagd hinlegen, die sich gewaschen hat“, motiviert der Vorsitzende der Sozialdemokraten im Landkreis Mayen-Koblenz seine Parteimitglieder. Unterstützt wird Ruland dabei von der örtlichen Bundestagskandidatin Andrea Nahles. Als stichhaltige Argumente für eine Wahlentscheidung für die SPD nennt die Bundesarbeitsministerin unter anderem die Abschaffung der sachgrundlos befristeten Arbeitsverträge, kostenfreie Bildung von der Kita bis zur Uni sowie ein stabiles Rentenniveau bis 2045. „Wir werden ein Absinken des Rentenniveaus aufhalten“, so Nahles. „Mit uns gibt es keinen Koalitionsvertrag, wo das nicht drinsteht“, verspricht die Arbeitsministerin, die von den Genossinnen und Genossen mit tosendem Beifall gefeiert wird. Mit „Tschakka, Tschakka!“, feuert sie ihre Parteifreundinnen und -freunde zum Endspurt an.

Marc Ruland wurde als Kreisvorsitzender bestätigt.

Marc Ruland wurde als Kreisvorsitzender bestätigt.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles schwor die Genossinnen und Genossen auf die Endphase der Bundestagswahl ein. Fotos: UBU

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