Politik | 15.03.2024, 14:26 Uhr

Freue Wähler Mayen

„Abgabe des Jugendamtes“ sachlich diskutieren

Die Stadt Mayen hat eine Klage gegen den Landkreis Mayen-Koblenz zwecks höherer Kostenerstattung für das Jugendamt verloren. Foto: FWM
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Mayen. Aufgrund der Finanznot der Stadt Mayen wird die Frage immer dringlicher diskutiert, ob das Jugendamt der Stadt an den Kreis Mayen-Koblenz abgegeben werden sollte, zumal die Stadt vor dem Verwaltungsgericht Koblenz mit einer Klage gegen den Kreis Mayen-Koblenz zwecks höherer Kostenerstattung umfassend gescheitert ist! Die Freien Wähler Mayen (FWM) plädieren dabei für eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema ohne Polemik. Angesichts der dauerhaft angespannten Haushaltslage ist das Vorhalten eines eigenen Jugendamtes zu prüfen. Hier werden aber teilweise nicht nachvollziehbare Zahlen genannt. Was spart die Stadt tatsächlich durch eine mögliche Abgabe des Jugendamtes? Welche Kosten bleiben trotz Abgabe für Mayen? Darf nur nach finanziellen Gesichtspunkten entschieden werden? Wie nah wäre das Kreisjugendamt an den betroffenen Familien? Sicher ist das Kreisjugendamt breiter aufgestellt, hat mehr MitarbeiterInnen und dadurch mehr fachlichen Austausch. Zu klären ist aber auch, wo der Arbeitsplatz der derzeitigen Mayener Beschäftigten sein wird? Wie schätzen die Jugendamtsleitung und die Mitarbeitenden selbst die Situation ein? Welche Rahmenbedingungen gelten zurzeit überhaupt rechtlich? Kann das Jugendamt nach der derzeitigen Rechtslage so ohne Weiteres an den Kreis abgegeben werden? Die Freien Wähler Mayen (FWM) plädieren angesichts all dieser Fragen für die Einrichtung eines Arbeitskreises aus je einem Fraktionsmitglied sowie zuständigen Mitarbeitenden aus dem Jugendund dem Rechtsamt, der nach der Kommunalwahl dem neuen Stadtrat nach Prüfung der Faktenlage ggf. eine Empfehlung aussprechen kann.

Pressemitteilung

Freie Wähler Mayen

Die Stadt Mayen hat eine Klage gegen den Landkreis Mayen-Koblenz zwecks höherer Kostenerstattung für das Jugendamt verloren. Foto: FWM

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