Politik | 30.06.2016

Arbeitslosigkeit im Landkreis im Juni erneut gesunken

Agentur zählt weniger Arbeitslose

Koblenz-Mayen. Wie bereits in den Monaten zuvor ist die Arbeitslosigkeit im Ahrkreis im Juni weiter zurückgegangen. Zum Monatsende zählten die Statistiker der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen 2.438 arbeitslose Frauen und Männer. Das sind 64 weniger als vor vier Wochen und sogar 309 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sinkt um 0,1 auf 3,6 Prozent. Im Juni 2015 lag sie noch bei 4,1 Prozent. Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren auch diesmal beide Rechtskreise des Sozialgesetzbuches (SGB), die die Arbeitslosigkeit regeln. So gehen die Werte im SGB III - also bei jenen Menschen, die meist noch nicht länger als ein Jahr arbeitslos sind und zur Gemeinschaft der Arbeitslosenversicherung gehören – um 34 auf 886 zurück. Vor einem Jahr waren noch 149 Menschen mehr betroffen. Im Rechtskreis SGB II - dem jene Arbeitslosen zugeordnet sind, die von den Jobcentern betreut werden und auf Grundsicherung angewiesen sind - sank die Arbeitslosigkeit in den letzten vier Wochen um 30 auf nun 1.552 ab. Vor einem Jahr waren im SGB II noch 160 Personen mehr arbeitslos gemeldet. Weiterhin erfreulich ist auch die Situation am Stellenmarkt. Arbeitgeber aus dem Landkreis meldeten der Arbeitsagentur im Juni 235 zusätzliche Stellenangebote. Insgesamt zählt die Agentur damit in der Region 724 offene Stellen – 217 mehr als vor einem Jahr. Der neuerliche Rückgang der Arbeitslosigkeit sei ein gutes Zeichen, meint Arbeitsagenturleiter Frank Schmidt. Vor allem der deutliche Abstand zum Vorjahr sei ermutigend, da der langfristige Vergleich viel eher auf eine konjunkturell stabile Lage hinweise als die von vielen saisonbedingten Einflüssen geprägte monatliche Entwicklung. „Das vor uns liegende kleine Sommerloch werden wir mit diesem stabilen Fundament gut und schnell bewältigen können“, sagt Schmidt vorher. Mit Beginn der „großen Ferien“ steigen die Arbeitslosenzahlen in der Regel geringfügig an, weil viele junge Leute zu dieser Zeit ihre Lehre beenden. Wer nicht vom Ausbildungsbetrieb übernommen wird, findet aber oft erst im September eine Anschlussbeschäftigung, wenn die Unternehmen ihre Sommerpause beenden.

Ausbildungssuchende

Jugendliche, die in diesem Jahr eine Ausbildung beginnen wollen, bislang aber noch nicht fündig geworden sind, haben gute Chancen: Derzeit stehen im Landkreis laut Statistik 251 unversorgten, gemeldeten Bewerbern noch 254 unbesetzte Ausbildungsstellen gegenüber. Da Jugendliche sich meist erst mit Verzögerung bei der Arbeitsagentur abmelden, wenn sie eine Lehrstelle oder einen Studienplatz gefunden haben, dürfte sich das Verhältnis tatsächlich noch deutlich zum Nachteil der suchenden Betriebe verschieben. Dennoch rät Frank Schmidt allen jungen Leuten, die sich bislang noch nicht bei der Arbeitsagentur gemeldet haben, nicht mehr länger zu warten. „Einen Ausbildungsplatz findet man nicht von heute auf morgen. Im optimalen Fall ist er die Basis für einen Beruf, der einem ein ganzes Arbeitsleben lang Spaß macht. Da ist es wichtig, dass man seine Talente und Neigungen, aber auch die Erwartungen des Arbeitgebers gut einschätzen kann. Dabei helfen unsere Berufsberaterinnen und Berufsberater gern. Um für alle Beteiligten zu einem guten Ergebnis zu kommen, brauchen aber auch sie ein bisschen Zeit.“ Kontakt zur Arbeitsagentur gibt´s über die kostenfreien Servicenummern:

Tel. (08 00) 4 55 55 00 (Jugendliche) oder Tel. (08 00) 4 55 55 20 (Arbeitgeber).

Pressemitteilung Agentur für

Arbeit Koblenz-Mayen

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