Politik | 05.07.2022, 10:02 Uhr

Susanne Müller (SPD), MdL:

„Anregungen vor Ort sind wichtig für weitere Arbeit“

Enquete-Kommission besichtigte Wiederaufbauprojekte im Ahrtal

Die Enquete-Kommission vor Ort im Ahrtal.  Foto: privat
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Kreis Ahrweiler. Die Enquete-Kommission „Zukunftsstrategie zur Katastrophenvorsorge“ hat sich bei vier Vor-Ort-Terminen einen intensiven Überblick über die vielfältigen Wiederaufbauaktivitäten im Ahrtal verschafft. Ein Schwerpunkt war dabei Resilienz und Katastrophenfestigkeit. Besucht wurden in der letzten Woche die in nur wenigen Monaten gefertigte Notfallumgehung L 73 bei Schuld, der Wiederaufbau von Schule, Turnhalle und Jugendraum der bei der Flut zerstörten Realschule plus in Altenahr, der Bau einer hochwassersicheren Trasse für Telekommunikation, Wasser und Gas in Mayschoß sowie das innovative „Nahwärmenetz Marienthal“. Im Anschluss fand eine mehrstündige Experten-Anhörung zum Wiederaufbau statt.

„Es ist mehr als beeindruckend, was im von der Flutkatastrophe so schwer getroffenen Ahrtal schon erreicht wurde. Es ist ob der Dimension der Schäden aber klar, dass so manches dauern wird. Der Wiederaufbau ist eine Aufgabe, die wir nur gemeinsam mit Menschen vor Ort, Kommunen, Land und Bund meistern werden“, sagte Christoph Spies, Obmann der SPD-Fraktion und stellvertretender Vorsitzender der Enquete-Kommission, nach der Sitzung. Susanne Müller (MdL) betonte in ihrer Stellungnahme, dass ein großer Dank an die vielen HelferInnen und Ehrenamtler geht, die im Ahrtal nach der Flutkatastrophe Außergewöhnliches vollbracht haben.

Im Laufe der Besichtigung sowie der Anhörung sammelte die Enquete-Kommission zahlreiche Anregungen, die sie für ihre Aufgabe verarbeiten wird, Empfehlungen für Katastrophenschutz, Vorsorgekonzepte und Anpassung an den Klimawandel zu entwickeln. „Der heutige Tag war in seiner großen Bandbreite zum Thema resilienter Wiederaufbau hilfreich für die weitere Arbeit im Gremium. Die Anregungen vor Ort beispielsweise zu Hochwasserprobealarm, Durchlässe für Hochwasser oder die Organisation ehrenamtlicher Helfer*Innen werden uns bei der Bewertung der bisherigen und kommenden Anhörungen zu diesen und ähnlichen Themen helfen“, sagte Susanne Müller. Die Landtagsabgeordnete unterstrich, wie wichtig eine ressort- und grenzübergreifende Zusammenarbeit – auch im Hinblick auf Prävention – ist:

„Ein gutes Beispiel dafür ist das ständige Gremium der Landesregierung zum Wiederaufbau des Ahrtals. Zusammenarbeit ist ein wichtiger Schlüssel – das gilt für Wiederaufbau wie Vorsorge.“

Pressemitteilung

Susanne Müller (SPD), MdL

Die Enquete-Kommission vor Ort im Ahrtal. Foto: privat

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