Politik | 20.08.2020

Die SPD-Fraktion im Koblenzer Stadtrat

Arbeit von Germania Metternich darf nicht vergebens sein

V.li. Ratsmitglied Dr. Anna Köbberling, MdL, Ratsmitglied Fritz Naumann und SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann. Quelle: SPD-Stadtratsfraktion

Koblenz. „Was Sportvereine in Koblenz leisten, kann man sehen, wenn beispielsweise Tennenplätze in Kunstrasenplätze umgewandelt werden. Zur hohen finanziellen Belastung kommen unendlich viele Stunden Arbeit in Eigenleistung“, berichtet der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Fritz Naumann. „Was der FC Germania Metternich bei der Schaffung seines Kunstrasenplatzes geleistet hat, ist einfach unglaublich und auch ein großartiges Angebot für die Jugend“, ergänzt die Metternicher Ortsvereinsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Dr. Anna Köbberling.

Sorge bereitet den SPD-Kommunalpolitikern die in Planung befindliche Bebauung am Metternicher Kreisel. Selbstverständlich sind neue Baugebiete notwendig, um den hohen Wohnraumbedarf in Koblenz zu decken – dafür hat sich die SPD wiederholt stark gemacht. Allerdings könnte es bei der Lage an der Rübenacher Straße direkt neben dem neuen Fußballplatz des FC Germania Metternich zu Interessenskonflikten kommen. „Wir haben es leider schon zu oft erleben müssen, dass nach Beendigung mancher Baumaßnahmen Konflikte zwischen Bewohnern und Sporttreibenden entstehen“, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann.

Die Sozialdemokraten sind der Meinung, dass eine solche Auseinandersetzung vermieden werden kann, wenn frühzeitig die Themen Lärm, Licht und Lautsprecherdurchsagen berücksichtigt werden. Auch bei der Höhe der geplanten Bebauung und dem Schutz des vorhandenen Grünbestands gilt es, die verschiedenen Interessen abzuwägen und nicht nur die optimale Flächenauslastung im Ziel zu haben. Insbesondere hat aber ein großer Verein wie der FC Germania Metternich das Recht, schon zum jetzigen Zeitpunkt auf seine Bedürfnisse hinzuweisen. Die Fraktionsvorsitzende Lipinski-Naumann hat bereits die Bürgermeisterin und Sportdezernentin Ulrike Mohrs auf das Thema angesprochen und dafür sensibilisiert. „Sportvereine haben überall, und natürlich auch im Stadtteil Metternich eine große soziale Verantwortung. Daher werden wir bei den Bauvorhaben am Metternicher Kreisel genau hinsehen“, so das Metternicher Ratsmitglied Köbberling abschließend.

Pressemitteilung der

SPD-Stadtratsfraktion

V.li. Ratsmitglied Dr. Anna Köbberling, MdL, Ratsmitglied Fritz Naumann und SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann. Quelle: SPD-Stadtratsfraktion

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