SPD Weißenthurm beim Festakt
Aufbruch in eine neue Zeit
Im AWO Seniorenheim Altes Brauhaus wurde der Gründerin der Arbeiterwohlfahrt Marie Juchacz gedacht
Weißenthurm. „Neue Zeiten bringen neue Ideen und machen neue Kräfte mobil“, dies hat die Sozialdemokratin, Frauenrechtlerin und AWO-Gründerin Marie Juchacz einmal gesagt, und so war es dem Vorstand der SPD Weißenthurm eine Pflicht, am Festakt im AWO Seniorenheim Altes Brauhaus teilzunehmen. Genau 100 Jahre zuvor sprach Juchacz als erste Frau in einem deutschen Parlament.
Grund genug für den Weißenthurmer Geschichtsverein, die Sozialdemokratie und die Arbeiterwohlfahrt, dieses historischen Moments zu gedenken.
Im Gedenken an die AWO-Initiatorin Juchacz, die das Frauenwahlrecht miterstritten und als erste Frau im Reichstag gesprochen hat, sind auch im Jahr 2019 noch die Anliegen, mit denen sie 1919 die Arbeiterwohlfahrt gegründet und ihr Selbstverständnis und ihren Anspruch geprägt hat, wie Frauenrechte, Vielfalt, Teilhabe, Menschenwürde, Gerechtigkeit und Solidarität, sehr aktuell.
Im großen Marie-Juchacz-Saal der AWO zeigte man sich erfreut über die Tatsache, das Juchacz nach ihrer Rückkehr aus den USA ab 1949 für drei Jahre Bürgerin der Stadt Weißenthurm war.
Pressemitteilung des
SPD-Ortsvereins Weißenthurm

Irgendwie ist es rührend,wie die SPD und sei es nur ein Ortsverein (vergeblich) versucht, an alte Werte anzuknüpfen. Dafür muss dann sogar ein Geschichtsverein und die AWO herhalten, wobei letztere für genannte Werte nach wie vor einsteht - im Gegensatz zu den roten Genossen.Auch das dürfte so langsam zur roten Historie gehören.