Anlieger kritisieren Auto- und Radfahrer auf Hauptstraße
Ausbau Klosterstraße und Glockengasse kommt
Meckenheim. Nachdem die Bauarbeiten in der Hauptstraße abgeschlossen sind, geht es im Rahmen des Integrierten Altstadtkonzeptes nunmehr im nächsten Abschnitt um den Bereich der Klosterstraße und der Glockengasse. Aus diesem Grunde hatte die Stadt zu einer Bürger- und Informationsveranstaltung am vergangenen Montag in das Rathaus eingeladen. Der Technische Beigeordnete der Stadt, Heinz-Peter Witt und seine Mitarbeiter aber auch die Planer des Büros Raumplan standen Rede und Antwort. Rund 45 Besucher ließen sich diese Gelegenheit auch nicht entgehen, den Stand der Dinge aus erster Hand zu erfahren. Und die Verwaltung hatte direkt einiges zu berichten. So hat man gemeinsam mit dem Erftverband die Kanalisation untersucht mit dem Ergebnis, dass der Kanal in der Klosterstraße erneuert werden muss. Es wäre unwirtschaftlich, wenn man dies nur punktuell und dann kontinuierlich machen würde, und das Gleiche gilt auch in Teilen für die Bonner Straße und die Schützenstraße. Wobei nicht nur der Kanal marode ist, auch die Wasserleitung geht dem Ende ihres Lebens entgegen. Dies bedeutet, dass es sinnvoll ist, die Leitungen und Kanäle gleich mit auszutauschen. Die Planer stellten dann die Neugestaltung vor, welche sich am Ausbau der Hauptstraße orientiert. Ziel ist es, dass die Klosterstraße für Fußgänger sicherer wird und auch Fahrradfahrer diese besser nutzen können. Damit das Ganze überhaupt durchgeführt werden kann, werden die Arbeiten in der Klosterstraße in zwei Teilen durchgeführt. Nach einem ersten Teil im unteren Bereich wird anschließend erst die Bonner Straße saniert, bevor es dann abschließend in der Klosterstraße weitergeht. Wenig Begeisterung fand jedoch die derzeitige Verkehrssituation in der Hauptstraße, weder halten sich die Autofahrer an das Tempolimit von 20 km/h, zudem werde permanent auf dem Gehweg geparkt. Und zu allem Überfluss werden Autofahrer dann auch noch von den Radfahrern überholt, sehr zur Gefährdung von Fußgängern, alten Menschen und Kindern. Angedacht war das Verkehrskonzept allerdings auf dem Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme, so sollten Autofahrer auf ein Signal der Fußgänger hin halten und so die Querung ermöglichen. Dass das in der Realität nicht immer funktioniert, hat auch die Stadt gemerkt. Heinz-Peter Witt bemerkte, dass bei manchem Verkehrsteilnehmer die Einsicht nur über den Geldbeutel funktioniere und dass das Ordnungsamt Falschparker hier auch sanktioniere. Was die Geschwindigkeit angeht, hat der Technische Beigeordnete ebenfalls eine klare Meinung: „Die Hauptstraße soll keine Rennstrecke sein, weder für Auto- noch für Radfahrer.“ Ein Anlieger stellte die Frage, ob es denn nicht möglich sei, generell für Radfahrer die Hauptstraße gegen die Fahrtrichtung zu öffnen. Dies ist geprüft worden, jedoch nicht möglich, da hier Mindestbreiten einzuhalten sind. Weiterer Diskussionspunkt war die farbliche Gestaltung der Flächen und wie gut diese denn erkennbar sind sowie die Höhe und Breite der Bäume. Auch hier gingen die Meinungen zwischen den Anwesenden Bürgern und vor allem des Raumplaners nicht immer in die gleiche Richtung. Ein Anlieger bemerkte, dass die Zeichnungen der Planer doch sehr im Bauhausstil gemacht wären, und dass Meckenheim ja auch eine Baumschulstadt wäre. Auch gab es den konkreten Wunsch, dass Pflanzkübel mit bunten Pflanzen und Blumen auf den Plätzen angebracht werden, die ja im Winter dann auch vom Bauhof einquartiert werden könnte. Heinz-Peter Witt betonte, dass dies alles notiert worden sei und letztlich die Politik dann eine Entscheidung zu treffen habe. Ziel der Verwaltung ist es, dass spätestens zum Jahresende die Ausschreibung durchgeführt werden kann und im Frühjahr dann die Bagger rollen können
STF
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