Politik | 26.02.2026

Austausch mit dem Stadtorchester – Musik, die Remagen verbindet

Dirigent Frank von Häfen (links), Bürgermeister Björn Ingendahl (3. v.l.), 1. Vorsitzende Kati Löw (4. v.l.)

Remagen. Kürzlich hat sich Bürgermeister Björn Ingendahl, der sich am 22. März erneut zur Wahl stellt, mit dem Vorstand des Stadtorchesters Remagen sowie der musikalischen Leitung zu einem intensiven Austausch getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen nicht nur kommende Konzerte, sondern vor allem die Rolle des Orchesters für das gesellschaftliche Miteinander in der Stadt.

„Das Stadtorchester ist weit mehr als ein Klangkörper. Es ist ein Ort der Begegnung“, betonte Ingendahl im Anschluss an das Treffen. „Hier kommen Generationen zusammen. Junge Menschen sammeln erste musikalische Erfahrungen, erfahrene Musikerinnen und Musiker geben ihr Wissen weiter. Das ist gelebtes Miteinander.“

Besonders hob der Bürgermeister die kontinuierliche Jugendarbeit hervor. Mit Kinder- und Jugendkonzerten, offenen Proben und Orchestertagen werde Musik nicht nur präsentiert, sondern erlebbar gemacht. „Wer einmal erlebt hat, wie Kinder mit leuchtenden Augen vor einem großen Orchester sitzen, spürt sofort, welche Kraft darin steckt“, so Ingendahl. „Solche Erfahrungen prägen und stärken junge Menschen.“

Das Stadtorchester versteht sich seit vielen Jahren als Generationenprojekt. Schülerinnen und Schüler musizieren gemeinsam mit Berufstätigen und Ruheständlern. Dieses Zusammenspiel sei, so Ingendahl, ein wertvoller Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Hier entsteht Gemeinschaft ganz selbstverständlich – durch gemeinsames Proben, durch Lampenfieber vor Konzerten und durch den Applaus am Ende eines Abends.“

Auch persönlich verbindet den Bürgermeister viel mit dem Orchester. „Ich durfte in den vergangenen Jahren zahlreiche Konzerte besuchen – in der Rheinhalle, in unserer Pfarrkirche und bei besonderen Anlässen“, sagte Ingendahl. „Jedes Konzert hatte seinen eigenen Charakter. Mal festlich, mal beschwingt, mal sehr berührend. Aber immer war diese besondere Atmosphäre spürbar, die entsteht, wenn ein Saal gemeinsam zuhört.“ Diese Abende zeigten immer wieder, welchen emotionalen Wert Musik für eine Stadt habe.

Darüber hinaus würdigte Ingendahl die integrative und inklusive Ausrichtung des Orchesters. „Musik braucht keine gemeinsame Muttersprache. Sie verbindet Menschen unabhängig von Herkunft oder Lebensgeschichte“, erklärte er. „Gerade in einer Zeit, in der vieles auseinanderzudriften scheint, ist das von unschätzbarem Wert.“

Für die Stadt Remagen sei das Stadtorchester daher ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens. „Eine lebendige Kulturszene entsteht nicht von selbst. Sie braucht engagierte Menschen – und sie braucht eine Stadt, die hinter ihnen steht“, so Ingendahl. Wo immer möglich, werde die Stadt die Arbeit des Orchesters begleiten und unterstützen.

Abschließend sprach der Bürgermeister allen Musikerinnen und Musikern, der musikalischen Leitung, dem Vorstand sowie den zahlreichen Ehrenamtlichen seinen Dank aus: „Das Stadtorchester trägt seit vielen Jahren dazu bei, dass Remagen nicht nur gut aussieht, sondern auch gut klingt.“ Pressemitteilung Björn Ingendahl

Dirigent Frank von Häfen (links), Bürgermeister Björn Ingendahl (3. v.l.), 1. Vorsitzende Kati Löw (4. v.l.)

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