Politik | 29.01.2018

Tarifrunde Öffentlicher Dienst - ver.di diskutiert Tarifforderung

Bendorfer Vertrauensleute aktiv dabei

V. l.n.r.: Erich Hagedorn, Ines-Lindemann-Günther, ver.di Bezirkschefin Marion Paul und Ferhat Cato. privat

Bendorf. Die Tarifrunde im Öffentlichen Dienst für Bund und Gemeinden startet im Februar 2018.

Die ver.di Vertrauensleute am Mittelrhein trafen sich in Koblenz und diskutierten die Forderungen, die die Belegschaften in den Behörden und Betrieben des Öffentlichen Dienstes zuvor formuliert hatten.

Für Bendorf nahmen die ver.di Vertrauensleute Ines Lindemann-Günther, Erich Hagedorn und Ferhat Cato an der Tarifzusammenkunft ihrer Gewerkschaft teil.

Unter Leitung der Bezirksgeschäftsführerin Marion Paul brachten einige Betriebe und Verwaltungen die Forderungen ihrer Mitglieder ein und es gelang, sich auf gemeinsame Forderungen zu verständigen.

Schwerpunkte der Tarifforderung der Gewerkschafter am Mittelrhein ist eine deutliche Lohnerhöhung mit sozialer Komponente, also einem Fest- oder Sockelbetrag und nicht nur eine Prozentforderung, da ansonsten die Schere zwischen unteren und höheren Einkommen immer weiter auseinander geht, sowie der Einstieg in die Arbeitszeitverkürzung.

Diese gemeinsame Position, die auch die Bendorfer Kollegen von zu Hause mitgebacht hatten, wird jetzt gebündelt und an die Bundestarifkommission von ver.di weiter geleitet.

Die in Koblenz versammelten Vertrauensleute bezeugten, dass ihre Mitglieder und Belegschaften bei einer solchen Forderung auch bereit seien auf die Straße zu gehen und notfalls dafür zu streiken.

Pressemitteilung

DGB Bendorf

V. l.n.r.: Erich Hagedorn, Ines-Lindemann-Günther, ver.di Bezirkschefin Marion Paul und Ferhat Cato. Foto: privat

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