Benedikt Oster, MdL, bringt klimafreundliche Stromversorgung der Schiffe auf der Mosel voran
Kreis Cochem-Zell. Lärmarmer und emmissionsfreier Landstrom statt lauter und CO2-schädlicher Dieselgeneratoren:
Nachdem Oster von den Moselgemeinden auf die Thematik angesprochen worden war, wandet er sich zunächst ans Landes- und anschließend an das Bundesverkehrsministerium.
Nach wochenlangem Schriftverkehr mit Berlin wurde in einem Schreiben an Oster signalisiert, dass es die klimafreundliche Stromversorgung und eine moderne Hafen-Infrastruktur mit bis zu 400 Millionen Euro fördern wird.
„Unsere Moselorte stehen zunehmend unter Druck: Mehr Flusskreuzfahrten, mehr Güterverkehr, mehr Anläufe – und gleichzeitig Belastungen durch Lärm und Abgase für die Menschen an der Mosel. Es reicht nicht, das einfach nur zur Kenntnis zu nehmen – wir brauchen konkrete Lösungen. Landstrom ist dafür ein zentraler Hebel“, unterstreicht Oster, dessen Bemühungen nun konkrete Früchte getragen haben.
In einem persönlichen Schreiben an Oster teilt das Bundesverkehrsministerium mit, dass aus dem Klima- und Transformationsfonds mit dem Titel „Klimafreundliche Schifffahrt und Häfen“ für die Jahre 2026 bis 2029 insgesamt 400 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden sollen. Mit diesen Mitteln sollen konkrete Maßnahmen zur Modernisierung und Dekarbonisierung der Schifffahrt unterstützt werden – darunter auch die Stromversorgung von Schiffen an Anlegestellen.
„Das ist ein wichtiger Schritt – aber es kommt jetzt darauf an, dass das Geld am Ende auch wirklich in unseren Moselgemeinden ankommt und unbürokratisch genutzt werden kann“, so Oster. „Gerade dort, wo Flusskreuzfahrtschiffe regelmäßig anlegen, wird Landstrom die Situation deutlich verbessern – weniger Lärm, weniger Abgase, mehr Lebensqualität.“
Gleichzeitig weist das Ministerium darauf hin, dass die konkreten Förderbedingungen derzeit noch erarbeitet werden. Eine Förderrichtlinie soll regeln, welche Maßnahmen im Detail gefördert werden, in welcher Höhe und wer antragsberechtigt ist.
Oster kündigt an, hier weiter dranzubleiben: „Sobald die Förderrichtlinie vorliegt, werde ich gemeinsam mit den Moselgemeinden prüfen, wie wir Projekte schnell und förderfähig auf den Weg bringen können. Entscheidend ist, dass wir die Chance jetzt nutzen – für die Menschen vor Ort, den Tourismus und das Klima.“
Die Mosel ist nicht nur eine bedeutende Tourismusregion, sondern auch eine der wichtigsten Wasserstraßen für den Wirtschaftsstandort Deutschland. „Die Entwicklung der Schifffahrt muss deshalb ökologisch und wirtschaftlich zusammen gedacht werden. Mit Blick auf die wachsende Nutzung darf die Verantwortung nicht auf den Kommunen hängen bleiben – dafür muss es echte Unterstützung vom Bund geben“, macht Oster deutlich.
Pressemitteilung Büro Benedikt Oster
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