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57. „CDU im Dialog“

Betreutes Wohnen im Alter

In der 57. CDU im Dialog-Veranstaltung der CDU Rhein-Lahn begrüßte CDU- Kreis- und Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert (MdL) die Gäste in Nassau

Betreutes Wohnen im Alter

Es kamen mehr Besucher als erwartet, weswegen nicht alle sitzen konnten.Foto: privat

30.11.2019 - 11:40

Nassau. Eine lebendige Gesellschaft lebt vom regen Austausch miteinander. Aus diesem Grund hat die CDU-Kreistagsfraktion „CDU im Dialog“ ins Leben gerufen, um regelmäßig - auch außerhalb von Wahlkampfzeiten - mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen. Vorsitzender Matthias Lammert (MdL) und die beiden Stellvertreter Günter Groß und Jens Güllering luden diesmal nach Nassau ein.

In der 57. CDU im Dialog-Veranstaltung der CDU Rhein-Lahn begrüßte CDU-Kreis- und Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert (MdL) die anwesenden Gäste, an erster Stelle den Geschäftsführer der Stiftung Ingo Nehrbaß sowie den Geschäftsführer der Leifheit Immobilien und Beteiligungen GmbH (LIB) Stefan Seip, in den Räumen der „Günter und Ilse Leifheit Stiftung“ in Nassau.

Matthias Lammert verwies auf aktuell nicht so schöne Meldungen im Bereich der Krankenhäuser – Insolvenzverfahen bestimmen aktuell die Diskussion, wenn es um Gesundheitsversorgung geht - und dankte der Stiftung für die Bereitschaft investieren zu wollen. Geschäftsführer Seip erläuterte den über 35 Zuhörern, wie sich die Stiftung das Projekt „Betreutes Wohnen“ auf dem ehemaligen Brauereigelände in Mitten der Stadt Nassau vorstellt.

So sollen 20 Wohnungen für Paare mit einer Größe von 50 bis 60 qm, sowie zwei Wohngemeinschaften mit je neun Zimmern für Einzelbewohner entstehen. Bei einer geplanten Vollbelegung würden somit 58 Senioren einen Platz erhalten, was – im Vergleich zu anderen Bauprojekten – eine eher kleinere Anlage sei. Allerdings böte diese für 1 Prozent der Nassauer Bevölkerung Platz und würde damit ganz im Sinne des Stifters Günter Leifheit sein. Denn dieser habe immer die Nassauer Bevölkerung und dessen Versorgung im Auge gehabt.

Seip wies auch auf gestiegene Baukosten hin, die eine aktuelle Aussage zum Mietpreis einer Wohnung im Wohnprojekt noch nicht möglich machen. Er sagte aber zu, dass der Wohnraum für die Bewohner bezahlbar sein werde, da die Stiftung als künftiger Vermieter keine Gewinnerzielungsabsichten verfolge.

Der Geschäftsführer der „LIB“ bat am Ende seiner Ausführungen um Unterstützung für das Projekt und bezeichnete es als große Chance für die Stadt Nassau. Das Wohnprojekt würde künftig den Stadtkern aufwerten und die Innenstadt beleben.

In der sich anschließenden lebhaftem Diskussion zeigte sich, dass das Vorhaben auf der einen Seite auf Begeisterung stößt, andererseits aber auch Fragen der Verkehrsführung zu klären sind. Beigeordnete Petra Wiegand griff dieses Thema auf und verwies auf eine Menge in Angriff genommener Ideen und Anregungen: so habe die Feuerwehr bereits Leerfahrten unternommen um zu sehen, ob die Straße auch im Anschluss an eine Bebauung noch breit genug ist, was seitens der Rettungskräfte bestätigt wurde. Damit verband Wiegand den Wunsch an die „G.u.I. Stiftung“ die Stadt bei der Bewältigung und Umsetzung des mit einem Bau verbundenen Projektes hinsichtlich des Verkehrskonzeptes nach Kräften zu unterstützen.

Auf die Frage, wie lange man denn warten müsse, bis der Erste einzieht, sagte Stefan Seip, er gehe davon aus, dass es ab dem ersten Spatenstich ca. 1,5 Jahre dauen würde. Dies – so ergänzte der ehemalige Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nassau Udo Rau – würde aber auch bedeuten, dass es zu keinen nennenswerten Verzögerungen z.B. durch mögliche Einsprüche kommt.

Am Ende der Veranstaltung lobte der stv. Fraktionsvorsitzende Günter Groß Geschäftsführer Seip für seine Ausführungen und Geschäftsführer Nehrbaß für die Gastfreundschaft und wünschte den Verantwortlichen alles Gute bei der Umsetzung des Projektes, das ja ein Konjunkturprogramm für die Stadt sein könne. Für die CDU sagte er Unterstützung zu und wünschte der Stiftung alles Gute bei der Umsetzung dieses sinnvollen Projektes, das ja im Sinne der Daseinsvorsorge ganz wichtig sei.

Die nächste CDU-im-Dialog Veranstaltung findet am 16. Dezember in Diez mit dem Thema „Herausforderungen der beruflichen Bildung im ländlichen Raum“ statt. Pressemitteilung der CDU

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Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
Paul:
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