SPD Remagen wählte ihre Stadtratskandidaten
Bewährte und junge Kräfte werden Kandidaten für den Stadtrat
Gestaltung von Stadtzentrum und Ortskernen, Tourismuskonzept unter Einbeziehung der Ortsteile und viele weitere Ziele
Remagen. Ihre Kandidaten für den Stadtrat zur Kommunalwahl am 25. Mai wählten die Sozialdemokraten bei der Delegiertenversammlung im Alten Jugendheim in Remagen. Auf bewährte Kräfte, die auch in den vergangenen Jahren zum Kreativpotenzial in der Römerstadt gehörten, ebenso wie auf neue junge Kräfte setzen die Sozialdemokraten. Sieben Sitze hat die SPD zurzeit im Remagener Stadtrat, „das wollen wir kräftig durcheinander wirbeln“, betonte Ratsfraktionsvorsitzende Christine Wießmann. Natürlich hofft die SPD, dass sie Sitze hinzugewinnen kann. Als „Ideengeber im Rat“ bezeichnete Wießmann ihre Fraktion. Fast alle von der SPD gestellten Anträge seien in den vergangenen Jahren auch umgesetzt worden.
Wießmann gab einen detaillierten Rückblick über die Stadtratsarbeit und viele von der SPD initiierte Erfolge. So sei der Seniorenbeirat eingerichtet, dessen Vorsitzende SPD-Ratsmitglied Anni Turiaux sei. Es gebe das Stadtentwicklungskonzept, für das die SPD lange gekämpft habe. Die SPD habe den Anstoß für die Ganztagsgrundschule gegeben. In Oberwinter werde man weiter am Ball bleiben, dort hätte die notwendige Unterstützung der Eltern gefehlt. Remagen habe nun eine Gesamtschule, an der das Abitur gemacht werden könne, um dann vielleicht an der Fachhochschule in Remagen zu studieren. Die FH sei auch ein Erfolg der SPD. Als weitere Erfolge nannte sie die Schulsozialarbeiterin am Schulzentrum, die Beteiligung am Bundesprogramm „Toleranz fördern - Kompetenz stärken“, die jährlich über drei Jahre 90 000 Euro für Projekte in Remagen bringe, sowie den Tag der Demokratie, der ein voller Erfolg gewesen sei. Als Ziele für die Zukunft nannte Wießmann die Gestaltung des Stadtzentrums und der Ortskerne, ein Tourismuskonzept unter Einbeziehung der Ortsteile, die ebenso in die Wirtschaftsförderung mehr einbezogen werden müssten, eine bürgerfreundliche Überplanung der B9, die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements und die Integration anderer Kulturen für ein gutes Miteinander in der Stadt.
Zentraler Punkt der Delegiertenversammlung, die von Staatssekretärin und Ortsvereinsvorsitzender Beate Reich geleitet wurde, stand die Wahl der Kandidatenlisten für den Stadtrat.
Auf den Plätzen 1 bis 33 stehen: 1. Beate Reich, 2. Hans Metternich, 3. Christine Wießmann, 4. Michael Uhrmacher, 5. Christa Reinartz-Uhrmacher, 6. Rolf Plewa, 7. Sabine Junge, 8. Jürgen Blüher, 9. Ermine Balfi, 10. Winfried Glaser, 11. Christina Fuchs, 12. Christian Radtke, 13. Motee Spanier, 14. Marcel Möcking, 15. Wolfgang Middecke, 16. Sebastian Schmickler, 17. Kirk Jatzkowski, 18. Friederike Strobel, 19. Jörg Loosen, 20. Juanita Großgart, 21. Mark Vasic, 22. Gerda Biesinger, 23. Markus Behnke, 24. Anni Turiaux, 25. Andreas Bieber, 26. Angela Linden-Berresheim, 27. Felix Posselt, 28. Heidi Peters, 29. Peter Lüdtke, 30. Ulla Pöhler, 31. Ulf Busch, 32. Regina Löw und 33. Fritz Kopsieker.
