Politik | 21.11.2025

Bürgerdialogs der CDU Rheinbreitbach

Bürger wollen Kita Burgzwerge dauerhaft am jetzigen Platz erhalten

: Die CDU-Vorsitzenden von Rheinbreitbach und der Verbandsgemeinde Unkel, Dr. Heinz Schmitz und Markus Fischer, sowie Landtagskandidat Jürgen Schmied und der 1. Ortbeigeordnete Dr. Thomas Wolter (von links) stellten sich den Fragen der Rheinbreitbacher Bürger.  Foto: Petra Baumann-Kreft

Rheinbreitbach. Ein Schwerpunkt des Bürgerdialogs der CDU Rheinbreitbach im „Sporteck“ war die Entwicklung der Kindertagesstätten (Kitas) im Ort. Dabei forderten die anwesenden Bürger einhellig, die neue Kita „Burgzwerge“ am jetzigen Standort auf dem Areal der früheren Tennisplätze dauerhaft zu sichern.

Zunächst hatte der 1. Ortsbeigeordnete Dr. Thomas Wolter erklärt, dass er auf Vorschlag von Ortsbürgermeister Roland Thelen und auf einstimmigen Beschluss des Ortsgemeinderats den Geschäftsbereich Schule und Kindergärten und damit die Verantwortung für diese Aufgaben übernimmt. Er erläuterte, dass mit der Eröffnung der Kita „Burgzwerge“ auf dem Gelände der früheren Tennisplätze Anfang September 40 Kita-Plätze geschaffen wurden. Damit gebe es in Rheinbreitbach in den drei Einrichtungen „Blumenwiese“, „Sonnenschein“ und „Burgzwerge“ insgesamt rund 240 Kita-Plätze, womit der Bedarf nun gedeckt werde.

In der Diskussion lobten mehrere Bürger, dass die neue Kita sehr gut angenommen werde und einschließlich des Außengeländes hervorragend ausgestattet und personell aufgestellt sei. Von mehreren Seiten wurde gefordert, die Kita an diesem Standort dauerhaft zu sichern. Verbessert werden solle aber der Zuwegung für Fußgänger und Radfahrer. Hierfür sei eine Lösung in Arbeit, betonte Wolter.

Bisher hat die Kita an diesem Standort nur eine befristete Betriebsgenehmigung. Vorgesehen ist daher, diese Kita mittelfristig in einen Neubau im Bereich der früheren Tennishalle zu verlagern. Dies wurde in der Versammlung als unwirtschaftlich angesehen. Vorteil der jetzigen Modulbau-Lösung sei auch, dass die Kita je nach Bedarf erweitert oder verkleinert werden könne.

In der Versammlung wurde weiter vorgeschlagen, in dem Bereich der Tennishalle senioren- und behindertengerechte Wohnungen zu schaffen. Wolter erklärte dazu, dass man sich unter Beteiligung der Bürger dazu nähere Gedanken machen werde, wenn der jetzige Kita-Standort dauerhaft gesichert sei.

Weiter stellte sich Landtagskandidat Jürgen Schmied bei der Versammlung den Rheinbreitbacher Bürgern vor. Er berichtete über den erfolgreichen Landesparteitag, bei dem Gordon Schnieder fast einstimmig zu Spitzenkandidaten gewählt wurde. „Die Partei geht geschlossen und entschlossen in den Wahlkampf für die Landtagswahl am 22. März 2026,“ betonte Schmied. Er erläuterte die Position der CDU zu wichtigen Fragen der Landespolitik und warb um die Unterstützung der Anwesenden.

Der CDU-Ortsvorsitzende Dr. Heinz Schmitz sicherte Schmied und der Landespartei unter dem Beifall der Versammlungsteilnehmer die volle Unterstützung bei der Landtagswahl zu.

Pressemitteilung

CDU-OV Rheinbreitbach

: Die CDU-Vorsitzenden von Rheinbreitbach und der Verbandsgemeinde Unkel, Dr. Heinz Schmitz und Markus Fischer, sowie Landtagskandidat Jürgen Schmied und der 1. Ortbeigeordnete Dr. Thomas Wolter (von links) stellten sich den Fragen der Rheinbreitbacher Bürger. Foto: Petra Baumann-Kreft

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Kommentare
22.11.202513:31 Uhr
Thomas Napp

Die derzeitige Containeranlage war als Übergangslösung gedacht und ist baulich nicht für eine langfristige Nutzung ausgelegt. Ich selbst arbeite in solchen Containern und mit der Zeit tauchen dort massive Probleme wie Rost, undichte Dächer, schwingende Böden, mangelhafte Dämmung, enge Flure, fehlende pädagogische Raumplanung, Insektenbefall und schlechte Klimabedingungen auf. Dies treibt mittelfristig die Kosten in die Höhe. Wer nun über eine dauerhafte Nutzung mit Containern diskutiert, diskutiert de facto, dass an einer zentralen öffentlichen Aufgabe gespart wird: an der sicheren, gesunden und entwicklungsfördernden Betreuung von Kindern.

Wenn eine Kommune die günstigste Lösung (Container) bewusst als Dauerlösung beibehält, obwohl die Standards einer regulären Kita baulich nicht erfüllt werden können, dann wird finanzieller Druck auf dem Rücken der Kleinsten und des pädagogischen Personals ausgetragen.

Kinder haben jedoch ein Recht auf einen sicheren, gesunden und pädagogisch geei

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