Politik | 09.12.2016, 10:00 Uhr

Bundesverkehrswegeplan 2030

Bund stuft Projekte im Kreis Ahrweiler vordringlich ein

Mechthild Heil MdB, Guido Ernst MdL und Horst Gies MdL setzten sich in Planungsrunden wiederholt ein

Horst Gies MdL, Mechthild Heil MdB und Guido Ernst MdL freuen sich über die Aufnahme von Wahlkreisprojekten in den neuen Bundesverkehrswegeplan. Wahlkreisbüro Mechthild Heil MdB
50

Kreis Ahrweiler., Der Deutsche Bundestag hat die Ausbaugesetze zum Bundesverkehrswegeplan 2030 verabschiedet. Die Projekte „Lückenschluss A1“, „sechsspuriger Ausbau A61“ und „Ahrquerung B266“ befinden sich in der Kategorie des sogenannten „vordringlichen Bedarfs“. Damit wurde diesen Projekten die höchstmögliche Priorität bei der Realisierung der bundesweit geplanten Infrastrukturprojekten in den kommenden 15 Jahren eingeräumt. „Der neue Bundesverkehrswegeplan setzt damit wichtige Akzente im Landkreis Ahrweiler“ fasst die CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil erfreut zusammen. „Dass gleich drei Projekte im neuen Bundesverkehrswegeplan so hoch eingestuft wurden, beweist, wie wichtig eine leistungsfähige Infrastruktur für die Entwicklung der Region ist.“

Gemeinsam mit der Wahlkreisabgeordneten Mechthild Heil MdB und dem verantwortlichen Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Patrick Schnieder MdB, haben sich die Landtagsabgeordneten Horst Gies und Guido Ernst in Planungsrunden und Gesprächen wiederholt für die Belange ihrer Wahlkreise eingesetzt. „Ich freue mich über diese deutliche Positionierung des Bundes und erwarte jetzt von der Landesregierung in Mainz, dass sie die Planungen für die Neu- und Ausbauten an A1, A61 und B266 zügig abschließt und Baurecht schafft, damit die Projekte auch realisiert werden können“, so Horst Gies MdL. Insbesondere gelte dies für die Ortsumgehung Lohrdorf im Zuge der Bundesstraße 266, damit endlich die dringend nötige Entlastung vom Durchgangsverkehr für die Menschen erfolgt. Für die in der Vergangenheit üblichen Verzögerungen fehlt auch Guido Ernst MdL jedes Verständnis: Den Bürgern müsse bewusst sein, dass die Mittel, die aufgrund nicht abgeschlossener Planungen nicht abgerufen werden, in andere Bundesländer fließen, obwohl sie eigentlich für Rheinland-Pfalz bestimmt waren.

Zum Hintergrund: Der neue Bundesverkehrswegeplan berücksichtigt rheinland-pfälzische Projekte in deutlich größerem Umfang als der letzte Planentwurf. Betrugen die Investitionsmittel für rheinland-pfälzischen Straßenprojekte des Vordringlichen und Weiteren Bedarfes mit Planungsrecht im Jahr 2003 noch 2,53 Milliarden Euro, stiegen sie im diesjährigen Entwurf um mehr als 50 Prozent auf 3,80 Milliarden Euro an. Mit dem Bundesverkehrswegeplan entscheidet der Deutsche Bundestag, welche Bundesverkehrswege in den nächsten 15 Jahren aus- oder neugebaut werden sollen. Für eine Realisierung ist die Einstufung in eine hohe Dringlichkeitskategorie wie den Vordringlichen Bedarf oder den Weiteren Bedarf mit Planungsrecht erforderlich. Der Bund stellt die Finanzmittel für den Bau bereit, die Bundesländer sind für die zügige Planung und Ausführung der Bauvorhaben verantwortlich. Erst wenn die Länder vollständige Planunterlagen vorlegen, kann mit dem Bau eines Bundesverkehrswegeplan-Projektes begonnen werden. Der nächste Bundesverkehrswegeplan wird voraussichtlich im Jahr 2030 beschlossen.

Horst Gies MdL, Mechthild Heil MdB und Guido Ernst MdL freuen sich über die Aufnahme von Wahlkreisprojekten in den neuen Bundesverkehrswegeplan. Foto: Wahlkreisbüro Mechthild Heil MdB

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Heizung
Aktionstag am 24.10.26
Zukunft trifft Tradition KW 42
Zukunft trifft Tradition KW 42
Premium-Titel 1
Tagespflege
Titelanzeige o. B. Vorauskasse
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Man traf sich vor der Kirche, um „unter Tage“ zu gehen.
209

Es ging ganz tief nach unten...

Kolping-Mitglieder wurden zu „Kellerkindern“

Lahnstein. Es ging dahin, wo die meisten noch nie waren: In die ehemalige kurfürstliche Salkellerei unter der Hochstraße in Oberlahnstein. Die Salkellerei unter der ehemaligen Druckerei Schickel gehört zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Die Exkursion war fast geheim, grundsätzlich nur Kolping-Mitgliedern vorbehalten, „denn wir wollten nicht, dass halb Lahnstein im Untergrund verschwindet“, so Benedikt Hanke aus dem Kolping-Sprecherteam mit einem Schmunzeln auf den Lippen.

Von Thomas Schneider aus Lahnstein

Weiterlesen

An der Swisttalhütte Holzweiler
642

Eifelverein Remagen unterwegs

Grafschafter Wald und Dernauer Weinberge

Remagen/Marienthal. Bei herrlichem Wanderwetter startete die Wandergruppe in der Nähe des Marienthaler Klosters die 13 Kilometer Tour. Relikte des ehemaligen Regierungsbunkers und auch die Gedenkstätte Lager Rebstock informierten nachdenklich über Deutschlands jüngste Vergangenheit. Dem Kratzenbach folgend und dem anschließenden Tal erreichte man das sogenannte Holzweiler Kreuz. Nun von Waldwegen...

Von Eifelverein Remagen aus Grafschaft-Ringen

Weiterlesen