Politik | 29.10.2025

Bundestagsabgeordneter Julian Joswig und Landtagskandidat Christian Ott im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern aus dem Kreis Cochem-Zell

Die Veranstaltung war bewusst als unkomplizierter Austausch konzipiert – fernab von formellen Reden sollte der persönliche Kontakt im Vordergrund stehen. Foto: Frederik Meissner

Kreis Cochem-Zell. Gemeinsam mit seinem Team war Julian Joswig, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen, jüngst entlang der Mosel unterwegs, um verschiedene Orte im Kreis Cochem-Zell zu besuchen – ein touristisch besonders bedeutender Teil seines Wahlkreises Mosel/Rhein-Hunsrück.

Bei strahlendem Wetter nutzte Joswig die Gelegenheit, seinem Team aus dem Deutschen Bundestag die landschaftlichen und kulturellen Besonderheiten der Gegend näherzubringen und um mit Bürgerinnen und Bürgern aus der Region ins Gespräch zu kommen.

Am Abend hatte der Grüne Kreisverband Cochem-Zell zu einer Weinprobe im Weingut Fuhrmann & Sohn in Ellenz-Poltersdorf eingeladen. Neben Joswig und seinem Team war auch Christian Ott dabei, der als Direktkandidat der Grünen im Kreis Cochem-Zell für die Landtagswahl 2026 antritt.

Die Veranstaltung war bewusst als unkomplizierter Austausch konzipiert – fernab von formellen Reden sollte der persönliche Kontakt im Vordergrund stehen. Das Weingut Fuhrmann & Sohn erwies sich als idealer Gastgeber für den Abend. Zwischen den Proben verschiedener Moselerzeugnisse ergaben sich zahlreiche Gespräche um den Weinbau und die Herausforderungen in der Branche. Die Anwesenden nutzten die Zeit intensiv, um sich kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und über verschiedene politische Themen zu diskutieren.

Besonders intensiv widmeten sich Julian Joswig und Christian Ott drei Themenkomplexen, die für die Region von großer Bedeutung sind: der Energie- und Wärmewende, der Demokratieförderung im ländlichen Raum sowie der Familienpolitik. Bei der Energie- und Wärmewende ging es vor allem darum, wie diese praktisch umgesetzt werden können, ohne die Menschen im ländlichen Raum zu überfordern. Gerade in einer Region wie Cochem-Zell, die von kleinteiliger Struktur und historischer Bausubstanz geprägt ist, stellen sich besondere Herausforderungen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Familienpolitik. Hierbei standen Fragen im Mittelpunkt, wie Familien im ländlichen Raum besser unterstützt werden können – sei es durch eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder durch Angebote für Alleinerziehende. Gerade in dünn besiedelten Regionen wie Cochem-Zell sind flexible Betreuungsangebote, wohnortnahe Schulen und eine gute Verkehrsanbindung entscheidend, damit Familien sich für ein Leben auf dem Land entscheiden und dort bleiben können.

Das Thema Demokratieförderung im ländlichen Raum lag beiden Grünen-Politikern ebenfalls am Herzen. Der Austausch drehte sich um die Frage, wie demokratische Strukturen gestärkt und wie Menschen vor Ort besser in politische Prozesse eingebunden werden können. Gerade in Zeiten, in denen sich viele Bürgerinnen und Bürger von der Politik entfremdet fühlen, ist es wichtig, Präsenz zu zeigen und im direkten Gespräch zu bleiben.

Der Abend im Weingut Fuhrmann zeigte einmal mehr, wie wichtig der persönliche Kontakt für politische Arbeit ist. In entspannter Atmosphäre und bei einem guten Glas Moselwein lassen sich zweifelsfrei gute Gespräche führen. Für den Bundestagsabgeordneter Joswig war der Besuch eine wertvolle Gelegenheit, seinen Wahlkreis nicht nur seinem Team näherzubringen, sondern auch den Dialog mit den Menschen vor Ort zu pflegen.

Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Cochem-Zell

Die Veranstaltung war bewusst als unkomplizierter Austausch konzipiert – fernab von formellen Reden sollte der persönliche Kontakt im Vordergrund stehen. Foto: Frederik Meissner

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