Politik | 11.04.2025, 08:59 Uhr

CDU Koblenz schickt Ernst Knopp ins Rennen

Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters ist ein erfahrener Kommunalpolitiker

OB-Kandidat Ernst Knopp. Foto: CDU Koblenz / Gauls Die Fotografen
278

Koblenz. Die Entscheidung ist gefallen: Der Kreisvorstand der CDU hat sich einstimmig für die Nominierung von Ernst Knopp als Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Koblenz ausgesprochen. Knopp wird damit gegen Amtsinhaber David Langner in den Wahlkampf ziehen. Die offizielle Nominierung des Kandidaten wird bei einem Kreisparteitag Ende April erfolgen.

Der CDU-Kreisvorsitzende Josef Oster ist sehr zufrieden: „Ernst Knopp ist ein erfahrener Kommunalpolitiker, der bestens in der Stadt vernetzt ist und über eine große Expertise in wichtigen Themenbereichen wie Gesundheitswesen, Recht oder Digitalisierung verfügt. Ein perfekter Oberbürgermeister für unsere schöne Stadt.“ Die Wahl ist für den 21. September terminiert.

In Koblenz geboren und in Wallersheim aufgewachsen ist Ernst Knopp ein waschechter Schängel, der sich seit frühen Tagen in hohem Maß ehrenamtlich engagiert, unter anderem als Schöffe beim Amtsgericht, aktuell als ehrenamtlicher Richter am Oberverwaltungsgericht oder seit mehr als zehn Jahren als CDU-Stadtratsmitglied. Viele Koblenzer kennen ihn auch aus dem Karneval, denn Ernst Knopp ist seit vielen Jahren aktiv und derzeit unter anderem Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval (AKK).

Nach seinem Abitur 1988 am Eichendorff-Gymnasium absolvierte er seinen Wehrdienst in Koblenz und studierte anschließend Rechtswissenschaften in Bielefeld und Bonn. Seit Ende der 1990er ist er als IT-Berater in leitender Position tätig, zuletzt seit 2006 als Solution Consultant bei der Infor (Deutschland) GmbH. „Ich habe gelernt, komplexe Probleme zu lösen, effizient zu arbeiten und Innovationen voranzutreiben“, erklärt er. „Ich bin es gewohnt, über den Tellerrand hinauszudenken, statt mich in Bürokratie zu verlieren. Und genau diese Erfahrung will ich als Oberbürgermeister für Koblenz einbringen.“

Als dreifacher Vater und (bislang) zweifacher Großvater liegt ihm die Stadt als Heimat und Zukunft der nachfolgenden Generation am Herzen. „Damit junge Menschen hier bleiben und Familien gründen, braucht es ein Fundament, dass alle nötigen Perspektiven bietet: eine starke Wirtschaft, eine moderne Verwaltung, bezahlbaren Wohnraum und ein sicheres Lebensumfeld“, so Knopp. „Wir brauchen bessere Betreuungsangebote, flexiblere Kita-Plätze, Ganztagsschulen mit hochwertigen Angeboten und eine familienfreundliche Stadtentwicklung. Denn eine Stadt, die Familien stärkt, stärkt ihre Zukunft.“

Und hier spielt maßgeblich auch die Haushaltssituation der Stadt eine Rolle. „Solide Finanzen sind die Grundlage für erfolgreiches Handeln. Wir müssen effizient wirtschaften, Schulden abbauen und Investitionen mit Bedacht tätigen.“ Man müsse Ausgaben kritisch hinterfragen, ohne an der falschen Stelle zu sparen – denn kluge Investitionen seien der Schlüssel zu einer starken Zukunft. Das Etablieren einer Haushaltsstrukturkommission, die diesen Namen verdient, sei da essenziell.

Seine politischen Mitstreiter schätzen Ernst Knopp als Mann des offenen Wortes, der Klartext spricht und keine Konfrontation scheut. „Er ist unkonventionell und persönlich unabhängig“, betont Josef Oster. „Der aktuelle Amtsinhaber dagegen ist ein hochrangiger SPD-Partei-Funktionär und Mitglied des SPD-Landesvorstandes. Deshalb scheut er leider allzu oft das offene Wort gegenüber der Landesregierung vor allem, was die Haushaltssituation der Stadt Koblenz betrifft.“ Oster ist sehr zuversichtlich, dass ein Ernst Knopp hier deutlich selbstbewusster die Interessen der Stadt vertreten kann. Pressemitteilung der

CDU Koblenz

OB-Kandidat Ernst Knopp. Foto: CDU Koblenz / Gauls Die Fotografen

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Kreiswahlleiterin Gabriele Wieland gratulierte Klaus Lütkefedder, der am 11. September zum neuen Landrat des Westerwaldkreises ernannt wird.
98

Westerwaldkreis. Am 30. August traten Klaus Lütkefedder von der CDU und Dr. Tanja Machalet von der SPD in der Stichwahl um das Amt an der Spitze der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises an. Wie der Wahlausschuss in seiner Sitzung feststellte, entfielen 60,6 % der abgegebenen gültigen Stimmen auf Klaus Lütkefedder. Somit haben ihn die Bürgerinnen und Bürger bei einer Wahlbeteiligung von 30,9 % zum neuen Landrat des Westerwaldkreises gewählt.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Imageanzeige
Dauerauftrag Imageanzeige
Imageanzeige
Stellenanzeige Gärtner
Anzeige Aktionstage 03.11. - 10.11.26
Herbstkirmes Löhndorf
Brunch-Anzeige
Weitere Artikel
Eddie und Arvid
474

Junge Kater gemeinsam vermitteln

Verspielte Kater Eddie und Arvid suchen Zuhause

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zwei junge Kater suchen gemeinsam ein liebevolles Zuhause. Eddie und Arvid, zwei etwa fünf Monate alte Brüder, suchen gemeinsam ein liebevolles Zuhause. Die beiden Kater sind verspielt, neugierig und verschmust. Sie verstehen sich gut mit anderen Katzen und Menschen und genießen jede Streicheleinheit. Am liebsten möchten sie zusammen in ein Zuhause ziehen, in dem sie nach Herzenslust spielen, toben und kuscheln können.

Von Thomas Trösser aus Bad Hönningen

Weiterlesen

Der illuminierte Mariendom bot den wunderbaren Rahmen für die Aufführung der „Sunrise Mass“ durch Cantunnacum und ein Streichorchester der Rheinischen Philharmonie.
370

Cantunnacum begeistert im Mariendom

„Vom Himmel zur Erde“

Andernach. „Wunderbar“ schwärmte ein Besucher schon während des Konzertes im Mariendom. Der Andernacher Kammerchor Cantunnacum begeisterte im Zusammenspiel mit einem Streichorchester der Rheinischen Staatsphilharmonie das Publikum. So groß war der Andrang, dass das Konzert mit einigen Minuten Verspätung begann, da noch zusätzliche Stühle aufgestellt werden mussten. Mucksmäuschenstill war es, als ein Glockenläuten des Mariendoms den musikalischen Auftakt machte.

Von Heribert Heil aus Andernach

Weiterlesen