Leserbrief zu "ÖPNV in Koblenz von Corona stark gebeutelt" KW48, Seite 10
CDU-Vorsitzender hat eigene Motive
Es ist erstaunlich, was sich der Vorsitzende der CDU Karthause alles einfallen lässt, um sein Vorhaben, den Pausenplatz und die Haltestelle in der Karl–Härle- Straße, zu verlegen, weil er dort wohnt und das stört ihn und noch zwei andere Anwohner für die er sich einsetzt.
Der erste Anlauf im August ist ja im Rat der Stadt nicht angenommen worden, jetzt hat er sich die Stadträtin Monika Artz mit ins Boot genommen, um das durch zu setzen. Ich hoffe ja, dass der Rat der Stadt das erst überhaupt nicht auf die Tageordnung setzt, weil ja der ÖPVN noch mehr ausgebaut werden soll, wegen dem Klimawandel.
Er ist ja so einfallsreich, da müsste er ja auch wissen, dass es in ganz Deutschland keinen ÖPVN gibt der, schwarze Zahlen schreibt.
In der Anzeige im Blick vom 28.11.2020 sagte die Stadträtin Monika Artz das der ÖPVN in den morgen Stunden und nach ende der Schulen und der Fachhoch – schulen, noch mehr Fahrzeuge eingesetzt werden sollen, weil die Busse übervoll ist.
Es ist ja auch bekannt, dass der Vorsitzender vieles mit Geld machen will, und wenn er alles erreicht hat, dann haben alle genug für ihn gemacht und dann braucht er sie nicht mehr. Das ist genau so, wenn er mit denen, die mit dabei sind nichts erreicht.
Zum Schluss muss er sich mal überlegen, wenn er in die Situation kommt, dass er in Betreutem Wohnen leben muss, kein Auto und Fahrrad mehr fahren kann und auf den ÖPNV angewiesen ist - und dann keine Haltestelle in unmittelbarer Nähe ist.
Der Arzt, der auch in der Straße eine Praxis hat, die jetzt vom Sohn betrieben wird, hat er sich vor etwa 40 Jahren bei der KEVAG, die den ÖPNV zu der Zeit betrieben hat, bedankt, dass die Haltestelle dort gemacht wurde - sowie auch das Altenheim, in dem zurzeit etwa 800 bis 1000 Bewohner im Betreuten Wohnen leben und nicht alle ein Auto haben und auch nicht mit dem Fahrrad fahren können.
Karl Heinz Jost
Koblenz-Karthause
