Ein Organisationstalent mit Empathie und Fingerspitzengefühl verlässt die Kreisverwaltung
Christoph Becker verabschiedet
Kreis Neuwied. Landrat Achim Hallerbach verabschiedete Christoph Becker aus Neuwied, der viele Jahre die Schülerbeförderung im Landkreis Neuwied organisierte.
Mit der Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann standen für Christoph Becker gleich zu Beginn seiner Erwerbsbiografie Zahlen im Vordergrund. Dieser Leidenschaft blieb er bei der Bundeswehr treu und wurde nach der Grundausbildung hauptamtlicher Rechnungsführer. Nach insgesamt 13 Jahren bei der Bundeswehr schied er als Hauptfeldwebel aus und wechselte wieder in den zivilen Bereich.
Was mit der anschließenden Ausbildung bei der Kreisverwaltung zum Beamten des Mittleren Dienstes zunächst als Richtungswechsel erschien, erfuhr schon recht bald nach der Ausbildung eine Korrektur. Die Kreisverwaltung wusste die Affinität von Christoph Becker zu Zahlen und Organisation zu nutzen. Er wurde bei der Schülerbeförderung eingesetzt und managte über 20 Jahre die Schülerbeförderung im Landkreis Neuwied.
Nach seiner Zeit als Personalratsvorsitzender bis Ende 2017 wechselte er in das Jobcenter, wo er die neu geschaffene Aufgabe des Wohnraumkoordinators übernahm. Eine mittlerweile zentrale Stelle, um Menschen zu unterstützen und zu begleiten. „Auch hier gilt es, mit viel Empathie und Fingerspitzengefühl die Menschen aufzunehmen und aktiv zu begleiten,“ so Landrat Achim Hallerbach.
Die Geschäftsführung des Jobcenters, Manfred Plag und Frank Potthast lobten das Engagement und besondere Einfühlungsvermögen von Christoph Becker im Umgang mit den Kunden. Er habe sich mit einem tiefen Verständnis für die Anliegen der Betroffenen in das neue Arbeitsgebiet gegeben und damit vielen Menschen direkt geholfen.
Für sein Engagement und seinen Einsatz für den Landkreis Neuwied bedankten sich Landrat Achim Hallerbach und Personalratsmitglied Thomas Ecker bei Christoph Becker. „Die Schülerbeförderung ist ein sehr wichtiger und komplexer Arbeitsbereich in der Kreisverwaltung, ob Elternwünsche, sichere Fahrstrecken bei gleichzeitigem Kostendruck dazu spontane Ereignisse wie ausgefallene Busse durch Schneefall oder Starkregen,“ beschreibt Landrat Achim Hallerbach das Arbeitsfeld, „die Bandbreite und Dynamik der Aufgaben waren für Christoph Becker immer Ansporn statt Belastung. Eine Resilienz, die sicherlich auch im Ruhestand dienlich ist“, so der Landrat bei der Verabschiedung.
Pressemitteilung
Kreisverwaltung Neuwied
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