Deutlich mehr Geld für Jobcenter, damit Langzeitarbeitslose in Jobs kommen
„Das ist die Handschrift der SPD für mehr sozialen Zusammenhalt“
Westerwaldkreis/Rhein-Lahn-Kreis. 2019 stehen den Jobcentern im Westerwaldkreis und im Rhein-Lahn-Kreis rund 1,8 Millionen Euro mehr für die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen zur Verfügung als im Jahr 2018. Das hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales der Bundestagsabgeordneten Gabi Weber mitgeteilt. „Für die Langzeitarbeitslosen ist das ein echtes Plus. Damit können die Jobcenter ihnen zielgenau helfen und sie besser in Arbeit vermitteln. Das gibt es nur, weil die SPD in der Regierung ist“, so Weber.
Das Jobcenter im Westerwaldkreis erhält 2019 demnach gut eine Million Euro zusätzlich im Vergleich zum Vorjahr, beim Jobcenter im Rhein-Lahn-Kreis steigen die Mittelzuweisungen um knapp 820.000 Euro. Das sind insgesamt etwa 5,7 Mio. Euro für Jobcenter Westerwald und rund 3,9 Mio. Euro für das Jobcenter Rhein-Lahn.
Neben diesem Mehr an Mitteln wird die Region auch von zusätzlichen Finanzierungsquellen für den Sozialen Arbeitsmarkt profitieren, der heute im Bundestag beschlossen wurde. „Es ist gut, dass der Soziale Arbeitsmarkt endlich kommt. Arbeit, statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren, ist nicht nur volkswirtschaftlich klüger, sondern auch eine Zeitenwende in der Sozialpolitik. Der Bund stärkt die soziale Teilhabe von Menschen, die schon sehr lange nach Arbeit suchen“, so Gabi Weber. „Dazu werden wir bundesweit vier Milliarden Euro einsetzen. Das ist konkrete Politik für den sozialen Zusammenhalt im Land.“ Pressemitteilung
MdB Gabi Weber,
Entwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion

Selbstlob stinkt bekanntlich, Frau Weber - und dieses besonders.Die Handschrift der SPD ist eine ganz andere.Was Sie unter sozialem Zusammenhalt verstehen,entzieht sich meiner Kenntnis,interessiert mich auch nicht weiter.Wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind,was Ihnen wahrscheinlich einiges abverlangen dürfte,dann müssten Sie sich eingestehen,dass dieser sogenannte soziale Zusammenhalt in den letzten Jahrzehnten,auch Dank der SPD,den Bach herunter gegangen u.ausser großspurigem, inhaltlosem Gerede nichts davon übrig geblieben ist.Negativ-Beispiele dafür gibt es genug,die jedoch einzugestehen nicht so recht in das Bild eines Volksvertreters passt.Die Politik insgesamt täte gut daran,das Wort sozial in ihrem Sprachgebrauch neu zu definieren oder ganz wegzulassen.