Leserbrief zum Bericht über den Kaninchen-Diebstahl in „BLICK aktuell“
Der Bericht hat mich fassungslos gemacht
Der Bericht über das gestohlene Kaninchen hat mich fassungslos gemacht. Nicht nur, dass ein Tier gestohlen wurde, als wäre es eine Sache, die man sich einfach aneignen kann, sondern auch deshalb, weil dieses Kaninchen geliebt wird und trotzdem täglich leiden muss.
Kaninchen sind in Sozialverbänden lebende Tiere, die nichts mehr brauchen als einen Partner. Bis zu acht Stunden kuscheln Kaninchen pro Tag miteinander, kein Mensch kann einem Kaninchen das geben, was sich Kaninchen untereinander geben. Auch die Haltung in einem Käfig, sicher lieb gemeint, ist für ein solch bewegungsfreudiges Tier ein Gefängnis und kein Zuhause. Kein Mensch, auf Reinlichkeit bedacht , möchte in seiner Gästetoilette leben und essen, Kaninchen wird dies aber zugemutet.
Es ist fast immer die Unwissenheit der Besitzer, die für ein Kaninchen ein trostloses Leben in Gefangenschaft bedeutet.
Ich möchte mit diesem Brief die Stimme für eine artgerechte Kaninchenhaltung heben und KEINE böswillige Kritik üben, in der Hoffnung, dass es einigen Kaninchen Haltern die Augen öffnet und weiteres stilles Leid verhindert.
Daniela Dinies, Bendorf