Politik | 18.08.2020

Die Linke. Koblenz

Die Linke Koblenz zum Schulstart

Koblenz. Am 17. August ging die Schule im Regelbetrieb los, was sich alle Beteiligten zu Zeiten der strikten Corona-Beschränkungen sehnlichst wünschten. Doch um welchen Preis wird dies nun tatsächlich umgesetzt? Reichen die Vorsichtsmaßnahmen? Werden Schulen bald in Teilen oder komplett wieder schließen müssen?

Dann sitzen die Lehrkräfte unter Umständen wieder vor dem Bildschirm statt vor den Schüler*innen; Eltern organisieren wieder die Ausbildung ihrer Kinder. Die Schere zwischen dem Bildungsstand von Kindern, die zuhause ein hohes Maß an Unterstützung genießen können und denjenigen, bei denen dies nicht der Fall ist, wird noch weiter aufreißen, vor allem, da immer noch nicht dafür Sorge getragen wurde, dass jedem Kind das entsprechende digitale Rüstzeug zur Verfügung steht. Hier ist unser Nachbar NRW ein ganzes Stück weiter.

Der Schulstart, bei dem alle lediglich durch das Tragen einer Maske und das regelmäßige Händewaschen geschützt sind, ist ein gewagtes Experiment, denn selbst bei der Maskenpflicht sollen etliche Ausnahmen greifen: Trotz voller Räume muss die Maske am Sitzplatz nicht getragen werden, ebenso nicht, wenn Nahrungsaufnahme erfolgt oder „pädagogisch-didaktische Gründe“ (https://corona.rlp.de) dies erforderlich machen. Außerdem dürfen Schüler*innen innerhalb ihrer Klassen und Kurse die Maske auch auf dem Pausenhof absetzen, wobei offenbleibt, wie das von den aufsichtsführenden Lehrkräften kontrolliert werden soll.

Die wichtige Abstandsregel wird bei überfüllten Klassenräumen kaum einzuhalten sein. Dies wäre eine gute Gelegenheit gewesen, über Alternativen nachzudenken, z.B. über eine an sich geringere Messzahl an Schüler*innen pro Klasse (z.B. 20), was zudem pädagogisches Arbeiten erleichtern würde. Weitere kostenintensive Maßnahmen zur Beschränkung negativer Coronafolgen unterbleiben, z.B. das Aufstocken von Lehrpersonal, das Einrichten zusätzlicher Förderprogramme (die - auch an den Gymnasien! - vom Land bezahlt werden), eine beschleunigte Digitalisierung von Schule und regelmäßig stattfindende Tests.

Lehrpersonal und Kinder, die selbst oder deren Familienmitglieder einer Risikogruppe angehören und die trotzdem die Schule besuchen möchten (bzw. müssen), bedürfen besonderen Schutz. Hier ist auch über den Einbau von Plexiglasscheiben nachzudenken, wie es in vielen anderen Bereichen möglich gemacht wurde.

„Eins können wir in jedem Fall tun: Passen wir auf uns selbst und auf andere auf und verhalten wir uns vorsichtig und solidarisch.“

Pressemitteilung

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