Politik | 03.01.2019, 15:16 Uhr

Saniertes Engelstor in Rommersdorf lockte viele an

Die Rückkehr der fünf Heiligen

Rund 100.000 Euro hat sich die Stiftung Rommersdorf die Restauration des Engelstores und die Installation der 5 Engel kosten lassen.FF
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Neuwied. Das westliche barocke Tor der Prämonstratenser Abtei Rommersdorf lockte in den vergangenen Wochen viele Spaziergänger und Neugierige an. Das sogenannte „Engelstor“ hatte in den 1970er Jahren seine fünf Engel verloren. Aus Sicherheitsgründen wurden, die durch die Witterung arg in Mitleidenschaft gezogenen Heiligen, demontiert. Maria, die Mutter Gottes, die Heiligen Norbert von Xanten, Augustinus, Margareta und Katharina von Alexandrien wurden unter der Führung des vorletzten Abts der Abtei, Franz Kech (1772-1792), installiert. Für die Heimbach-Weiser spielt vor allem Margareta von Antiochien eine große Rolle. Sie ist die Schutzpatronin des ehemaligen Kirchspiels.

Die Pfarrkirche, der katholische Kindergarten und die Grundschule sind nach ihr benannt. Rund 100.000 Euro hat sich die Stiftung Rommersdorf die Restauration und Instandsetzung des Engelstors kosten lassen. Bei den Figuren handelt es sich allerdings nicht um die über die Jahre aufbewahrten Originale. Dank modernster Technik sind es 1:1 Nachbildungen, die verhältnismäßig günstig aus Tuffstein CNC gefräst wurden. Seit der Einsegnung von Pfarrer Heinz Christ und der Installation Anfang Dezember, pünktlich zum beliebten Weihnachtsmarkt in der Abtei, sind die fünf Heiligen ein echter Hingucker. Aus Richtung Gladbach kommend, sind die mit goldenen Schwert, Kreuz, Bischofstab und anderen Insignien bestückten Figuren weithin sichtbar.

FF

Rund 100.000 Euro hat sich die Stiftung Rommersdorf die Restauration des Engelstores und die Installation der 5 Engel kosten lassen.Foto: FF

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