Politik | 16.04.2018

SPD-Kreisverband Neuwied tagte in Unkel

Die Zukunft der Partei gestalten

In Erpel trafen sich die Vertreter der Kreis-SPD zur Diskussion über die Zukunft der Partei.  privat

Kreis Neuwied. Die Sozialdemokraten im Kreis Neuwied nehmen den Erneuerungsprozess der Partei ernst und wollen ihn getreu dem Motto „Von unten nach oben“ gestalten. Im Kreisverband sollen nun organisatorische Modernisierungen erfolgen, zudem wird die Diskussionskultur gestärkt und ausgebaut.

Ebenfalls soll es verstärkt basisdemokratische Elemente geben, die die Mitbestimmung aller Mitglieder erhöhen. So wurde zum Beispiel das sogenannte Vollversammlungsprinzip vorgeschlagen, bei dem nicht mehr Delegierte, sondern alle Mitglieder entscheiden können.

Mehr Bürgerbeteiligung und eine erhöhte Transparenz sind weitere Ziele, die eng mit den erarbeiteten Ideen verbunden sind. So wird die SPD das Format der „Bürger- und Mitgliederforen“ weiterentwickeln, damit regelmäßig neben den Parteimitgliedern auch die interessierten Bürger in den Diskussionsprozess eingebunden werden.

Im Erpeler Bürgersaal eröffnete SPD-Kreisvorsitzender Fredi Winter dann auch die Versammlung mit dem Aufruf: „Wir müssen näher am Menschen sein und wieder mehr inhaltliche Diskussionen darüber führen, wohin es mit der Sozialdemokratie und dem Land gehen soll.“ Die vielfältigen Ideen und Vorschläge aus den drei Arbeitsgruppen (Jugendförderung, Bürgernähe, Mitgliederbeteiligung) wurden festgehalten und werden nun von SPD-Kreisgeschäftsführer Martin Diedenhofen ausgewertet und zusammengeführt.

Daraus wird ein Maßnahmenkatalog entstehen, der neuen Schwung für die Parteiarbeit bringt und den SPD-Kreisverband Neuwied fit für die Zukunft macht. „Erneuerung bleibt im Kreis Neuwied kein bloßer Slogan. Die SPD ist nicht nur Mitmachpartei, sie ist auch Mitentscheiderpartei“, betonte Diedenhofen zum Abschluss der Veranstaltung.

Pressemitteilung des

SPD-Kreisverbands Neuwied

In Erpel trafen sich die Vertreter der Kreis-SPD zur Diskussion über die Zukunft der Partei. Foto: privat

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