Politik | 13.04.2019, 10:52 Uhr

Delegierte von Bündnis 90/Die Grünen tagten in Montabaur

„Die Zukunft ist hier zu Hause“

Vertreter des Grünen-Kreisverbands Ahrweiler nahmen an Landesversammlung teil

Die Grünen aus dem Kreis Ahrweiler nutzten die Landesversammlung, um auf die Risiken der Atomenergie allgemein und speziell auf die Gefährdung durch das grenznahe belgische AKW Tihange hinzuweisen. Foto: privat

Montabaur/Kreis Ahrweiler. Auf der Landesdelegiertenversammlung von Bündnis 90/Die Grünen, die in diesem Jahr in Montabaur stattgefunden hat, waren die Grünen aus dem Kreis Ahrweiler sehr gut vertreten.

Unter dem Motto „Zukunft ist hier zu Hause“ wurden die Kernthemen für die anstehende Europa- und Kommunalwahlkämpfe in Rheinland-Pfalz abgesteckt.

Zukunft und eine radioaktive Energiegewinnung passen für die Grünen aus dem Kreis Ahrweiler nicht zusammen. Dies zeigten sie auch bei der Versammlung in Montabaur: „Wir fordern stetig die Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD auf, keine Brennstäbe aus Deutschland nach Belgien mehr zu liefern. Ein Super-Gau im belgischen AKW Tihange könnte uns zu heimatlosen Flüchtlingen machen.“

Fassungslosigkeit herrscht bei den Grünen über die Gedankenspiele der Bundesregierung, einen atomar angetriebenen Flugzeugträger gemeinsam mit Frankreich voranbringen zu wollen. Dies seien nicht die Themen, auf die es ankommt. „Die Energie- und Verkehrswende haben CDU und SPD völlig verschlafen und bremsen diese aus, wo sie auch nur können. Für den Klimawandel haben beide Parteien keine Lösungen außer weiter Braunkohle abbauen und verheizen zu wollen. Dies ist ein gefährlicher Tanz auf dem Vulkan, hier wird mit unser aller Leben, besonders mit dem von Jungen Menschen gespielt.“ so berichtet der Grüne Kreissprecher Christoph Scheuer.

Pressemitteilung von

Bündnis 90/Die Grünen

Kreisverband Ahrweiler

Die Grünen aus dem Kreis Ahrweiler nutzten die Landesversammlung, um auf die Risiken der Atomenergie allgemein und speziell auf die Gefährdung durch das grenznahe belgische AKW Tihange hinzuweisen. Foto: privat

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